Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Fährtensuchen auf dem Acker

29. Deutsche Fährtenhundmeisterschaft Fährtensuchen auf dem Acker

Auf den Hardenbergschen Äckern nahe Nörten-Hardenberg entlang der Kreisstraße 420 nach Elvese fand an drei Tagen die 29. Deutsche Fährtenhundmeisterschaft für Boxer statt. 40 Hunde mussten dabei ihr Können mit der Nase beweisen und eine Spur verfolgen.

Voriger Artikel
Fahrer flieht nach Unfall
Nächster Artikel
Fußballfans plündern Kiosk
Quelle: Peter Heller

Nörten-Hardenberg. Und ebenso mussten 40 individuelle Spuren angelegt werden - auf idealerweise gleichem Untergrund, um den Hunden dieselben Startvoraussetzungen bieten zu können. Das finde man nicht oft in Deutschland so Ulli Schädel vom Göttinger Boxer-Klub. Das sei einer der Gründe, warum die Meisterschaft bereits zum zweiten Mal in Südniedersachsen stattfindet.

„Das Gelände ist top“, meint Angelika Pullmann, Teilnehmerin aus Rheinland-Pfalz. „Auch, dass der Graf dieses Gelände zur Verfügung gestellt hat, ist nicht selbstverständlich. Da kann man nur danke sagen.“ Für sie wie auch die anderen Teilnehmer ist die Fährtensuche ein Hobby, das dem Charakter der Boxer sehr entspricht.

Hundebesitzer und viele Angehörige beobachten jede einzelne Prüfung. „Man schaut eigentlich nur auf den Hund, ob er die Nase unten hat und ausdauernd sucht. Oder wo der Fehler liegt, wenn er stehenbleibt“, so Pullmann. Der Zusammenhalt unter den Hundebesitzern sei groß, es sei wie eine Familie und man gönne jedem den Erfolg.

„1800 Schritte ist eine Fährte lang, die Hunde brauchen zwischen 15 und 20 Minuten für die Strecke“, so Schädel. Dabei müssen die Hunde dem Geruch des Fährtenlegers auf der Spur bleiben, auch wenn sie abbiegt. Unterwegs müssen die Hunde sieben Gegenstände aus verschiedenen Materialien aufspüren und sich nicht von einer Verleitungsfährte ablenken lassen. „Ich freue mich immer fürchterlich, wenn der Hund nicht in die Verleitung gegangen ist“, sagt Ute Aschenberg, die die Ablenkungsspur gelegt hat.

Sieger

Pokalregen: Zum Abschluss der Fährtenhundemeisterschaft gab es viele Auszeichnungen: Auf Platz 1 gelangte Gernot Walz der Landesgruppe Baden-Württemberg mit seinem Boxer Kenzo von Dronsberg, der 100 von 100 möglichen Punkten erzielte. Platz 2 ging an Marianne Gmähle, auch aus Baden-Württemberg, und ihren Hund Why-Not von Buchhorn. Platz 3 errang Nicole Köhnen, Landesgruppe Rheinland-Pfalz, mit ihrem Hund Hannibal von Inis Vitrin. Ferner erhielt der beste Teilnehmer einer jeden Landesgruppe einen Pokal, ebenso der älteste wie jüngste Boxer sowie der älteste und der jüngste Teilnehmer. Der Göttinger Frank Jaschina mit Hund Aaron von Vivian‘s Rasselbande landete auf Platz 27.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis