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55 Freiwillige säubern Angerstein

Frühjahrsputz 55 Freiwillige säubern Angerstein

Jetzt ist wieder alles sauber: 45 Freiwillige, darunter 20 Kinder, sind am Sonnabend durch den Ort gezogen und haben Müll gesammelt. Außerdem haben zehn Mitglieder des Angelclubs das Gelände rund um die drei Kiesseen aufgeräumt.

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Freiwillige Helfer beim Dorfputz in Angerstein.

Quelle: Heller

Angerstein. „Toll, wie viele mitmachen“, freute sich Bürgermeister Werner Vollmer (SPD). Am Feuerwehrgerätehaus ging es los, von dort liefen die Helfer in kleinen Gruppen in verschiedene Ortsbereiche, machten sauber und trafen sich am Ende am Vereinsheim des Angelclubs, wo es Bratwürste gab. Die beiden jüngsten Freiwilligen waren Bennet und Kolja (beide 4), der älteste Fritz Herbst (79).

Mit Bollerwagen gegen den Müll

Herbst kam auf einem Einachser mit Anhänger vorgefahren, auf dem Besen, Schippe, Kehrschaufel und Heckenschere lagen. Laurin (9) hatte zwar kein motorbetriebenes Fahrzeug mitgebracht, dafür aber einen Bollerwagen, den er abwechselnd mit Mutter Ingrid zog. So gut wie alle trugen Handschuhe, schließlich gab es eine Menge unschöner Dinge aufzusammeln.

Leni (7) fand einen verrotteten Tennisball, Aliza (6) ein Feuerzeug und Jana (11) eine Bierflasche, die ihr Besitzer nur zu circa zwei Drittel ausgetrunken hatte. Alina (12) war von ihrer selbstgewählten Arbeit gar nicht mehr begeistert: „Das ist alles so ekelhaft.“ Das fanden Jannik und Findus (beide 10) nicht.

Natürlich, kein Müll

Die beiden stritten sich sogar im Spaß darum, wer den Zigarettenstummel aufheben durfte, den sie auf dem Bürgersteig erspähten. Liam (10) entdeckte unterdessen zwei tote Spatzen, aber Morris (13) klärte ihn auf, dass es sich dabei um etwas Natürliches und keinen Müll handele.

Richtig dreckig war es rund um die drei Kiesseen. „Wir haben einen ganzen Pkw-Anhänger voll mit Abfall“, berichtete Markus Clemens. Bauschutt, Antennen, Farbeimer: „Die Leute benutzen das Gelände als Müllabladeplatz“, empörte sich der Vorsitzende des Angelclubs.

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