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Phantastisches Northeim

Fest des Theaters der Nacht Phantastisches Northeim

Musizierende Hühner, phantastische Geschöpfe auf Stelzen und jede Menge Theater: Mit einem Fest hat das Northeimer Theater der Nacht sein 15-jähriges Bestehen gefeiert.

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Große Augen machten die Kinder unter den Besuchern, wenn Mitglieder des Ensembles „Hochkant“ aus Hildesheim vor dem Theater in phantasievollen Kostümen auf Stelzen durch die Menge flanierten.

Quelle: Heller

Northeim. Große Augen machten die Kinder unter den Besuchern, wenn Mitglieder des Ensembles „Hochkant“ aus Hildesheim vor dem Theater in phantasievollen Kostümen auf Stelzen durch die Menge flanierten. Auch erwachsene Besucher ließen sich von den Fabelwesen gerne einmal über das Haar streicheln. Das Theatergebäude mit seinem verwunschenen Aussehen bildete den perfekten Hintergrund für den phantastischen Auftritt.

Einen solchen legten auch die Mitglieder des Ensembles Paspartout aus Hannover hin. In Huhn- und Hahn-Kostümen musizierten sie mit Blasinstrumenten. Zugleich stellten sie mit herrlich hühnerhaften Bewegungen und ausdrucksstarker Mimik kleine Geschichten vom Hühnerhof dar. Ihren Auftritt im Freien vor dem Theater der Nacht verfolgten am Sonntagmorgen rund 100 Besucher. Der Himmel war zu dieser Zeit zwar grau, aber es blieb noch trocken.  Später gab es dann aber doch den ein oder anderen Regenguss, sodass es manche Darbietungen zeitverzögert oder an anderer Stelle zu sehen gab. Zum Programm im Lauf des Tages gehörten Führungen, Musik und mehrere Theatervorstellungen. Die Gesamtzahl der Besucher schätzte Carola Gottschalk, für die Öffentlichkeitsarbeit des Theaters zuständig, auf 1600. Das Fest bildete zugleich den Ausklang einer einwöchigen Figurentheater-Konferenz mit internationaler Beteiligung.

Begonnen hatte das Fest am Sonntag mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Sixti, die mit dem Theater der Nacht sei Jahren eine gute Nachbarschaft lebt. Teil des Festes waren auch rund 20 Marktstände. An ihnen wurden unter anderem Tassen, Schüsseln, Schmuck, handgeschöpfte Grußkarten und Bücher von Autoren aus der Region angeboten.

Während des Festes wurde schon der neue Theater-der-Nacht-Kalender für 2017 verkauft. Er enthält nicht nur Fotos und Kalendarium, sondern auch Informationen zum Theater und dessen Geschichte. Laut Kalender hat das Theater jährlich 20 000 Besucher. Darunter seien 80 Prozent Erwachsene und 20 Prozent Kinder. Pro Jahr gebe es etwa 200 Vorstellungen, Kurse, Ausstellungen und Vorträge.

Theater der Nacht

Das Theater der Nacht wurde von den Puppenspielern Heiko und Ruth Brockhausen gegründet. Das verwunschene Gebäude entstand durch den Umbau der 1936 bis 1938 errichteten alten Feuerwache. Unterstützung für das Projekt gab es unter anderem von der Stadt Northeim, der Kreis-Sparkasse Northeim, der Landesarbeitsgemeinschaft soziokulturelle Zentren, der Klosterkammer Hannover und dem Land Niedersachsen. Der Umbau dauerte zweieinhalb Jahre. Das Theater wurde im August 2001 einem großen Maskenumzug, einem Theatermarkt und viel Theater eröffnet. Seitdem wurden Stücke wie „Die Regentrude“, „Der Mond“, „Däumelinchen“, „Wie es einmal fast Winter geblieben wäre“, „Momo“ oder „Die Schneekönigin“ aufgeführt.

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