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Als „Leineweber Sechseck“ am Start

Interkommunale Dorfregion Als „Leineweber Sechseck“ am Start

 Es hätte kaum einen besseren Ort für die Übergabe des Förderantrages geben können, als das gemeinsame Dorgemeinschaftshaus von Wolbrechtshausen und Hevensen.

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Die "Keimzelle": das gemeinsame Dorgemeinschaftshaus von Wolbrechtshausen und Hevensen.

Quelle: Eichner-Ramm

Wolbrechtshausen/Hevensen. Hier sei die Keimzelle der interkommunalen Dorfregion, die jetzt als „Leineweber Sechseck“ an den Start geht.

Die Ortsräte von Gladebeck, Hevensen und Lutterhausen (alle Stadt Hardegsen) sowie Lütgenrode, Parensen und Wolbrechtshausen (alle Flecken Nörten-Hardenberg) hatten im Herbst vergangenen Jahres im Dorfgemeinschaftshaus Wolbrechtshausen/Hevensen in einer gemeinsamen Sitzung den Beschluss gefasst, dass sie als interkommunale Dorfregion in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen werden wollen.

Förderantrag der Dorfregion 

Förderungen einzelner Ortschaften aus der Dorferneuerung gibt es nämlich nicht mehr, wie Franz Brinker vom Dezernat Strukturförderung ländlicher Raum beim Amt für regionale Landesentwicklung (ARL) Braunschweig, Geschäftsstelle Göttingen, betont. Er nahm am Montag nun den Förderantrag der Dorfregion im Beisein von Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) und der Nörten-Hardenberger Hauptamtsleiterin Susanne Glombitza entgegen.

„Zeitlich gesehen“, so Brinker, seien die sechs Ortschaften des „Leineweber Sechsecks“ ganz vorn. Ob die Hardegser und Nörtener Ortschaften am Ende gefördert werden, stehe vermutlich zum Jahresende fest. Maßgeblich sei das Punkteranking, nach dem die Anträge bewertet werden.

"Konkrete Ausgestaltung" ab 2017

Schon jetzt aber sei etwas entstanden, auf das man aufbauen könne, ist Leander Schulte von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) überzeugt. Er hat in den vergangenen Monaten zusammen mit Vertretern der sechs Ortschaften und den Verwaltungs-Chefs aus Hardegsen und Nörten-Hardenberg den Antrag vorbereitet. Dazu zählte zum Beispiel eine Situationsanalyse, aber auch erste Überlegungen, wie die Bürger in den Ortschaften künftig leben, wohnen oder arbeiten wollen. „Wenn wir aufgenommen werden, geht es 2017 um die konkrete Ausgestaltung“, sagte Glombitza.

Gladebeck, Hevensen,Lutterhausen, Lütgenrode, Parensen und Wolbrechtshausen treten unter dem Namen „Leineweber Sechseck“ als Dorfregion auf, wie Kaiser mitteilt. Der Name sei angelehnt an das Fachwerkfünfeck. Die Geschichte der Leineweberei sei das verbindende Element der sechs Ortschaften.

 „Keimzelle“
Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser hat das gemeinsame Dorfgemeinschaftshaus von Wolbrechtshausen und Hevensen als „Keimzelle“ der Dorfregion bezeichnet. Wolbrechtshausens Ortsbürgermeister Werner Thiele erinnerte daran, dass beide Ortschaften 1952/53 beim Bau der Schule zusammengewachsen seien – inzwischen geht sogar die Bebauung ineinander über. Ende der 70er-Jahre dann die Gebietsreform – Wolbrechtshausen kam zu Nörten-Hardenberg, Hevensen zu Hardegsen. „Da sind die Orte auseinander gedriftet“, so Thiele und bezeichnete die damalige Reform als Fehler. Erst das gemeinsame Dorfgemeinschaftshaus förderte wieder die interkommunalen Beziehungen – und das schon seit 20 Jahren. be
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