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Atemwegsreizungen: Schule in Einbeck geräumt

Mehrere Verletzte Atemwegsreizungen: Schule in Einbeck geräumt

Am Montag, 18. Januar, wurden der Polizei Einbeck um 10.17 Uhr mehrere verletzte Schüler in der Wilhelm-Bendow-Schule gemeldet, die über Atemwegsreizungen klagten. Betroffen war nach der ersten großen Pause zunächst eine Klasse  im 2. Obergeschoss der Schule.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Einbeck. Insgesamt 17 Schüler und Schülerinnen klagten über Atemwegsreizungen, einzelne Schüler mussten sich auch übergeben. Mit Beginn der Räumung des zunächst betroffenen Klassenraumes, meldeten sich dann auch aus der Nachbarklasse insgesamt 13 Schüler mit allerdings leichteren Atemwegsreizungen. Daraufhin wurde die Räumung auf den gesamten Schulbereich ausgedehnt und alle Schüler in die Turnhalle verbracht. Zeitgleich erschienen die ersten Rettungs- und Notarztwagen vor Ort, sodass eine erste ärztliche Behandlung der betroffenen Schüler sichergestellt war.

Die eingetroffene Feuerwehr überprüfte mit technischem Gerät unter Atemvollschutz die betroffenen Klassenräume auf das Vorhandensein von Erdgas, hatte aber keine Feststellungen. Daraufhin wurde von der Polizei eine Absuche aller Gegenstände in den beiden Klassenräumen angeordnet, um die Ursache der Gasentwicklungen verifizieren zu können.

Tatsächlich wurde dann auch in einem Schulrucksack eine CS-Gas Abwehrspraydose aufgefunden, die offensichtlich benutzt worden war. Erste anschließende polizeiliche Ermittlungen führte dann zu drei 15/16 -jährigen Schülerinnen, die sich inzwischen gegenseitig beschuldigen, das Gas im Flur und Klassenraum versprüht zu haben. Von der Schule wurde das Intersventionteam aufgerufen, Eltern können ihre Kinder in der Turnhalle abholen.

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