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Neuer Laubmischwald

Ausgleich für den Bau von Höchstspannungsleitungen Neuer Laubmischwald

Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet will Auswirkungen des Baus von Stromleitungen und Eingriffe in die Natur durch den Bau der 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung ausgleichen. Das Unternehmen plant den Bau einer etwa 230 Kilometer langen Trasse, die vom niedersächsischen Wahle ins nordhessische Mecklar führten soll.

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Göttingen. Aus diesem Grund haben die Niedersächsischen Landesforsten unter anderem einen neuen Laubmischwald am Hagenberg bei Moringen angelegt und sorgen dafür, dass andere Wälder natürlich altern können. Das Forstamt Münden lässt im Revier Mollenfelde die Bäume dazu auf natürliche Weise altern. Auch bleibt ein Waldstück bei Delliehausen in der Försterei Fredelsloh sich selbst überlassen, wo das Forstamt Dassel sieben Hektar Wald unter Schutz stellt.

In diesen Wäldern werden Waldbesucher durch Schilder auf besondere Gefahren wie herabfallende Äste hingewiesen. „Die Waldflächen wurden dabei aber so ausgewählt, dass Wander- oder Forstwege nicht direkt beeinträchtigt werden“, erklärte Michael Rudolph von den Niedersächsischen Landesforsten.

Bei Moringen entsteht hingegen ein neuer Laubmischwald. Dazu hat das Forstamt Dassel im vergangenen Jahr eine Ackerfläche aufgeforstet, die an das Waldgebiet am Hagenberg anschließt. Das neue Waldstück soll den Hagenberg-Wald mit den Bäumen entlang des Moore-Bachs verbinden. Tierarten wie Wildkatzen oder unterschiedliche Laufkäfer könnten dadurch in andere Lebensräume einwandern, erklärte Rudolph. Zur Begrenzung werden Sträucher gepflanzt, die einen stufigen Waldrand zu den angrenzenden Ackerflächen bilden sollen. Auf der 22 000 Quadratmeter großen Fläche, die bisher landwirtschaftlich genutzt wurde, entstehe ein Eichenwald, der unter anderem mit Elsbeeren gemischt wird.

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