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BUND kritisiert Pläne zur Gewerbeparkansiedlung

Offener Brief an Bürgermeisterin Klinkert-Kittel BUND kritisiert Pläne zur Gewerbeparkansiedlung

In einem offenen Brief an die Nörtener Gemeindebürgermeisterin und SPD-Landratskandidatin Astrid Klinkert-Kittel kritisiert der Vorstand der BUND-Kreisgruppe Northeim die Pläne für einen neuen Gewerbepark an der B 446 zwischen Nörten-Hardenberg und Lütgenrode. Guter Ackerboden werde dort geopfert.

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Bislang nur ein Gedankenspiel: Ikea-Fahnen auf dem Gelände des geplanten Nörtener Gewerbeparks.

Quelle: Hinzmann / Stettin (IKEA)

Nörten-Hardenberg. "Es ist erschütternd, wie unkritisch Kommunalpolitiker einer anarchischen Zersiedlung des ländlichen Raumes zustimmen, wenn sogenannte Investoren mit großen Versprechungen und viel Geld winken. 35000 Quadratmeter wertvoller, guter Ackerboden sollen hier wieder einmal einem Einkaufsparadies geopfert werden, das über kurz oder lang zu einer Arbeitsgruppe zur Belebung der ,leerstehenden' Nörtener Innenstadt führen wird", schreibt Vorstandsmitglied Jürgen Beisiegel.

Daher lehne die BUND-Kreisgruppe Northeim die geplante zusätzliche Ansiedlung von „Konsumtempeln“ auf der „Grünen Wiese“ und die damit verbundene weitere Bodenversiegelung wertvoller landwirtschaftlicher und Freiflächen strikt ab.  "Unbestritten sind der Flächenverbrauch und die Landschaftszerschneidung eine Hauptursache für das Artensterben", sagte Beisiegel.

So schreibe das Baugesetzbuch und das Raumordnungsgesetz unter anderem vor, durch die Flächennutzungsplanung den Flächenverbrauch zu reduzieren, argumentiert Beisiegel. "Diese Vorgabe sollte insbesondere für fragwürdige und nicht zwingend notwendige Vorhaben von Politik und Verwaltung ernst genommen werden."

Es bleibe zu hoffen, dass bei Entscheidungsträgern das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln wachse und die Erkenntnis reife, "dass die Hoffnung auf ein grenzenloses Wachstum nur in die Sackgasse führt und zu einem Bumerang werden wird".

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