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Frühestens 2020

Behindertengerechter Zugang zum Bahnhof Nörten-Hardenberg Frühestens 2020

Einen barrierefreien Zugang erhält der Bahnhof von Nörten-Hardenberg frühestens 2020. Das hat Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD) dem Ausschuss für Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Verkehr mitgeteilt. Nun wird ein Antrag für die Aufnahme in ein Förderprogramm vorbereitet.

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Nörten-Hardenberg/Northeim. Ein Aufzug soll Behinderten künftig Zugang zum Bahnhof verschaffen, wünscht die Landrätin. Er würde an der Brücke der Bundesstraße 446 entstehen, die über die Bahnstrecke führt. Die Bahn stehe der Idee positiv gegenüber, sagte Klinkert-Kittel. Der Ausschuss sprach sich einstimmig dafür aus, dass die Verwaltung nun mit der für die Brücke verantwortlichen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim Kontakt aufnimmt.

Trage die Behörde das Projekt mit, so die Landrätin, ständen Planungen durch ein Ingenieurbüro an. Die Bahn habe bereits klar gemacht, dass sie diese Kosten „in absehbarer Zeit“ nicht übernehmen werde. Da auch der finanziell angeschlagene Landkreis, der Bedarfszuweisungen vom Land erhalte, kein Geld habe, sehe sich die Verwaltung nach Fördertöpfen um. Ziel sei es, einen „umsetzungsreifen Antrag“ zu erarbeiten. Er ermögliche die Bewerbung um Aufnahme in ein künftiges Förderprogramm.

In das Landesprogramm „Niedersachsen ist am Zug!“ passte Nörten-Hardenberg laut einem Schreiben der Bahn nicht, weil der Bahnhof in gutem Zustand sei und seine Bahnsteige bereits die gewünschte Höhe von 76 Zentimetern hätten. Für das Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes habe der Bahnhof mit weniger als 1000 Fahrgästen am Tag nicht die nötige Größe gehabt.

Den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs hatte die CDU auf die Tagesordnung des Kreistags gebracht. Dort hatte er vor drei Jahren, damals auf Initiative der SPD, schon einmal gestanden.

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