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Bündnisdemo mit Rockmusik und Redebeitrag

"Bunt statt Braun" Bündnisdemo mit Rockmusik und Redebeitrag

Trotz der Ankündigung des „Freundeskreises Thüringen / Niedersachsen“, künftig keine weiteren Mahnwachen“ mehr in Lindau abzuhalten, bleibt das Bündnis „Bunt statt Braun“ aktiv.

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Bündnisdemo in Lindau am vergangenen Sonntag, 14. Februar.

Quelle: Vetter

Lindau. Am Sonntag soll es wieder eine Kundgebung auf dem Marktplatz geben.

„Position beziehen - gemeinsam Lösungen finden“, so lautet das Motto der für 15 Uhr angesetzten Veranstaltung auf dem Lindauer Marktplatz. Das Bündnis ruft dazu auf, „für ein offenes Miteinander, für Solidarität und demokratische Grundwerte einzustehen“.

„Wir sind froh“, so Lore Exner, Sprecherin des Bündnisses, „dass der rechtsradikale Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ mit seinen sonntäglichen Mahnwachen in Lindau nicht Fuß fassen konnte.“ Dies zeige, „dass Menschen sehr wohl in der Lage sind, zwischen eigenen Ängsten und rechtspopulistischer Propaganda zu unterschieden“.

Der „Freundeskreis“ hatte seine wöchentlichen „Mahnwachen“ an mehreren Orten in der Region abgesagt, zugleich aber angekündigt, kleinere lokale Bürgerinitiativen zu gründen, um tägliche Aktionen zu initiieren. Zudem solle es eine monatliche Großdemonstration in der Region geben, machte der „Freundeskreis“ unter anderem auf seiner Facebook-Seite bekannt.

Die Ankündigung des „Freundeskreises“, jetzt zu „Stufe 2“ übergehen zu wollen, wertet Silke Doepner von Beratungsstelle Extremismusprävention als Einschüchterungsversuch: „Nachdem der Versuch, Menschen auch in Lindau durch den Schein des Bürgerlichen für ihre Zwecke einzubinden, nicht gefruchtet hat, wird jetzt versucht, Ängste durch die Ankündigung einer ,Stufe 2‘ mit täglichen Überraschungsaktionen zu schüren.“

„Auch davon wird sich das Bündnis nicht beirren lassen“, sagt Exner, die für die Kundgebung am Sonntag ein buntes Programm mit Informationen und Möglichkeiten zum Austausch verspricht. Als Sprecher habe sich Heinz Behrends, Superintendent i.R., angekündigt. Er werde um 15 Uhr zum Thema „Gefühle und Vereinfachungen sind keine Lösung“ sprechen. Anschließend soll die Band „Rock Seven“ aus Gillersheim spielen. „Es gibt einfach Themen, denen man nicht neutral gegenüber eingestellt sein kann. Auch wir wollen unsere Meinung vertreten“, begründet die Band ihr Engagement. Bei „Bunt statt Braun“ gebe es die Möglichkeit. Gesicht zu zeigen.

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