Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Cornelia Rundt besucht Klinik in Northeim

Neujahrsempfang Cornelia Rundt besucht Klinik in Northeim

Es war ein erfolgreiches Jahr 2015 für die Helios-Albert-Schweitzer-Klinik im Neubau in Northeim. Das haben Klinikgeschäftsführer und Ärztlicher Direktor beim Neujahrsempfang am Mittwoch betont. An anderen Krankenhäusern im Land sei das anders, so Sozialministerin Cornelia Rundt in ihrem Grußwort.

Voriger Artikel
Ungewollte Wahlempfehlung
Nächster Artikel
Northeim macht Tempo bei Breitbandausbau

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt spricht beim Helios-Empfang vom wirtschaftlichen Druck vieler Krankenhäuser.

Quelle: Hinzmann

Northeim. Im ersten Jahr am neuen Standort habe es einige notwendige organisatorische Veränderungen gegeben, sagte Klinikgeschäftsführer Stefan Knorr vor zahlreichen Gästen beim Empfang. Das habe den Mitarbeitern viel abverlangt. Mit einer neuen Station habe sich die Bettenzahl von 250 auf 300 erhöht, und auch die Zahl der Mitarbeiter wurde von 500 auf 550 aufgestockt. Die neue Klinik sei positiv angenommen worden, berichtete der Ärztliche Direktor, Dr. Jens Kuhlgatz, von einem Zuwachs sowohl bei den stationären als auch bei den ambulanten Patienten. Außerdem sei die Steigerung der Geburtenzahl von 265 auf 362 Neugeborene besonders erfreulich. „Qualität zahlt sich aus“, fasste Knorr zusammen.

Die Helios-Klinik stelle täglich Muster und Strukturen in Frage und entwickle diese weiter. So will im laufenden Jahr die Helios-Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim ihr Leistungsspektrum weiterentwickeln, kündigte die Krankenhausleitung an. Ab März werde zudem in Osterode das neue Bildungszentrum für die theoretische Ausbildung der Krankenpflegeschüler der bisherigen Standorte übernehmen. Außerdem soll am Sultmer in Northeim im Sommer das Albert-Schweitzer-Gesundheitsforum eröffnet werden. Das werde den Worten von Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser (parteilos) zufolge „Strahlkraft in der Region“ haben.

Die niedersächsische Sozialministerin ging in ihrem Grußwort auf die Situation des Gesundheitswesens und der Krankenhäuser im Land ein. Der wirtschaftliche Druck auf viele Krankenhäuser sei gestiegen, sagte die SPD-Politikerin und ergänzte, „auch auf die Mitarbeiter“. Die wirtschaftliche Schieflage vieler Krankenhäuser sei nicht das Problem der Krankenhausbedarfsplanung, so Rundt, sondern liege in der Refinanzierung durch die Kostenträger. In den Verhandlungen versuche das Land diese Situation zu verbessern. Rund kündigte an, dass künftig die Krankenhausversorgung auf Basis der Qualität laufen solle. Die Frage sei nur, wie man Qualität definiere. Der Ärztliche Direktor der Northeimer Helios-Klinik blickt da optimistisch in die Zukunft, denn Helios erfasse schon seit 2001 die medizinische Qualität anhand verschiedener Parameter.

Voriger Artikel
Nächster Artikel