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Akrobatik gegen Langeweile

Ferienprogramm in Nörten-Hardenberg Akrobatik gegen Langeweile

Die Ferienzeit kann für Kinder langweilig sein. Darum wird auch in Nörten-Hardenberg versucht, den Schülern während der Osterferien jeden Tag eine neue Abwechslung zu bieten. Am Mittwoch waren die Akrobaten des Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrums (KAZ) da, um ihre Künste weiterzugeben.

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Quelle: Richter

Nörten-Hardenberg. Alexandra Bühnemann und Conny Bellersen von den KAZ-Akrobaten sind den Umgang mit Kindern gewöhnt. Neben ihren Auftritten bei Veranstaltungen geben sie wöchentlich Akrobatikstunden für Kinder sowie einmal im Monat Eltern-Kind-Kurse. Am Mittwoch waren sie in der Turnhalle der Johann-Wolf-Schule in Nörten-Hardenberg und brachten interessierten Grundschülern die Grundlagen der Akrobatik bei.

„Es ist wie Vokabeln lernen“, sagte Bellersen. Jede Übung habe einen Namen. „Die Kinder müssen sich merken, was zu tun ist, wenn sie den Namen hören.“ Zum Abschluss erfolgte dann die Vorführung des Erlernten vor den Augen der Eltern. „Die Kinder haben das wunderbar gemacht“, resümierte Bellersen. „Sie waren ganz konzentriert dabei.“

Zweite Woche im Zeichen des Sports

Bei dem Akrobatikkurs handelt es sich nur um eine von knapp 20 Veranstaltungen, die während der Osterferien angeboten werden, erklärte Nicole Schade von der Gemeindejugendpflege Nörten-Hardenberg, die das Ferienprogramm organisiert. Die zweite Woche stehe im Zeichen des Sports. So werde es noch einen Zumba- und einen Selbstverteidigungskurs geben.

Conny Bellersen (schwarzgraues Oberteil) und Alex Bühnemann (hellgraues Oberteil) von den KAZ-Akrobaten üben mit Kindern an der Johann-Wolf-Schule ein kleines Programm mit Akrobatik und Jonglange ein.

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Dem zehnjährigen Elias hat der Akrobatikschnupperkurs gut gefallen, sagte er. Auch wenn er zugab, dass ihm nicht alle Übungen leicht gefallen seien: „Ich habe vorher noch nie etwas mit Akrobatik gemacht.“ Madita (8) gab hingegen an, schon etwas Erfahrung zu besitzen: „Das Tellerdrehen konnte ich schon.“ Beide sind froh, dass es das Ferienprogramm gibt: „Dann muss man sich nicht so langweilen“, sagte Madita. Die Grundschüler wollen auch die restlichen Angebote der Ferienunterhaltung in Anspruch nehmen, versicherten beide. Vor allem auf den Selbstverteidigungskurs seien sie gespannt.

Von Maximilian Zech

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