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„Das REK ist unsere Bibel“

Auftakt für die Leader-Förderperiode in der Region Harzweserland „Das REK ist unsere Bibel“

2,8 Millionen Euro stehen aus EU-Mitteln bis zum Jahr 2020 für die Region Harzweserland zur Verfügung. Als solche hatte sich der Landkreis Northeim 2015 erfolgreich um eine Aufnahme in das Leader-Förderprogramm der EU beworben. Jetzt kann es losgehen, so das Signal der Auftaktveranstaltung.

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Die Regionalmanager Annette Muhs und Christoph Lahner sind Ansprechpartner in Sachen ILE- und Leader-Förderung.

Quelle: EF

Lütgenrode. Rund 90 Zuhörer, darunter einige Akteure, die schon bei der Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) mitgearbeitet haben, kamen am Dienstag in Lütgenrode zusammen, um sich von den Regionalmanagern Annette Muhs und Christoph Lahner über die nächsten Schritte im Leader-Prozess in der Region Harzweserland informieren zu lassen. Beide haben zu Jahresbeginn beim Landkreis Northeim als zentrale Anlaufstelle die Arbeit aufgenommen.

In Südniedersachsen gibt es drei Leader-Regionen: Osterode am Harz, Göttinger Land und eben die Harzweserregion, deren Gebiet deckungsgleich mit dem Landkreis Northeim ist. 2,8 Millionen Euro stehen für die Harzweserregion aus Leader-Mitteln bis zum Jahr 2020 zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond, mit dem Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums gefördert werden sollen. Genau in diese Richtung zielt das REK.

„Das REK ist unsere Bibel“, machte Muhs klar. Je besser sich ein Projekt dort einordnen lasse, umso größer die Chance, dass es auch gefördert wird, erklärte die Regionalmanagerin. Das Motto des REK lautet „Handeln für den Wandel“. Wie nun örtliche Aktionsgruppen vorgehen oder was potenzielle Projektträger beachten müssen, um aus einer guten Idee ein förderfähiges Projekt zu entwickeln, erklärten die Regionalmanager am Dienstagabend. Außerdem geben die Regionalmanager Hinweise, was bei einen Förderantrag zu beachten ist. Dann kommt die Lokale Arbeitsgruppe (LAG) ins Spiel, die sich aus 33 stimmberechtigten Mitgliedern – darunter 21 Wirtschafts- und Sozialpartner und neun beratende Mitgliedern – zusammensetzt. Eine LAG als Entscheidungsgremium, das bestimmen kann, in welche Projekte Fördermittel fließen sollen, so Muhs, „das ist ein Novum“.

Bei der Veranstaltung in Lütgenrode erfuhren die Zuhörer Details zum Bewilligungsverfahren und zum Beispiel auch, dass ein Projektträger zunächst einmal in finanzielle Vorleistung treten muss. Denn das Projekt muss erst abgeschlossen sein, bevor die Fördermittel vom Amt für regionale Landesentwicklung, Projektbüro Südniedersachsen, freigegeben werden. 40 bis 80 Prozent der Projektkosten können aus Leader-Mitteln bezahlt werden. Und je nach Bedeutung des Projektes ist auch eine Ko-Finanzierung durch den Landkreis von 25 oder 35 Prozent der verbleibenden Kosten möglich.

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