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Dialyse-Zentrum eröffnet

Northeim Dialyse-Zentrum eröffnet

Das Nephrologische Zentrum Göttingen (NZG) hat in Northeim am Mittwoch ein neues Dialyse- und Praxis-Gebäude mit einer Feierstunde eröffnet. In dem Neubau an der Straße Sturmbäume stehen ab Montag 20 Dialyseplätze und zwei Isolierstationen mit Dialyseplätzen zur Verfügung.

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Vor dem neuen Dialysezentrum in Northeim (von links): Dr. Egbert Schulz, Hasso Werk (Sozietät SBZW), Dr. Volker Schettler, Dr. Gerrit Hagenah und Northeims stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Haendel. Foto: Heller.

Quelle: Peter Heller

Northeim. Baustart für das Projekt, in das 2,4 Millionen Euro investiert wurden, war Anfang August vergangenen Jahres. Ab Montag laufe der Dialysebetrieb im Neubau, sagte Dr. Egbert Schulz, der mit seinen NZG-Kollegen Dr. Gerrit C. Hagenah und Dr. Volker J. Schettler das Projekt initiiert hat. In einer Woche sei dann der Abriss des früheren Standortes im Verwaltungsgebäude der ehemaligen Albert-Schweitzer-Klinik vorgesehen. Mit dem Umzug des Dialysezentrums, dessen Modalitäten im Vorfeld mit der Stadt Northeim, dem Helios-Konzern und dem NZG abgestimmt worden seien, sei „der Weg frei für die Erschließung des alten Krankenhausgeländes“, so Hagenah.

Die privat geführte Nephrologische Praxis ist Teil des NZG mit seinem Hauptstandort in Göttingen am Evangelischen Krankenhaus Weende und der Duderstädter Dependance am St.-Martini-Krankenhaus. Das Northeimer Dialysezentrum zieht vom früheren Standort an der Straße Sturmbäume 8 an die Adresse Sturmbäume 2 - direkt gegenüber dem Ärztehaus, mit dessen medizinischen Einrichtungen kooperiert werde. Dadurch werde eine „exzellente interdisziplinäre Betreuung der Patienten“ ermöglicht.

In dem Neubau stehen den Patienten WLAN und ein eigener Multifunktionsmonitor mit integriertem TV zur Verfügung. Darüber hinaus soll ein individuelles Farb- und Lichtkonzept und eine Fußbodenheizung für das Wohlbefinden von Patienten und Personal sorgen.

Die nach Angaben des NZG „größte Praxis für Nierenheilkunde und Dialyse in Northeim“ sei mit „modernster Medizintechnik“ ausgestattetet. Die Dialyseplätze seien „auf höchstem technischen Niveau“, erläuterte Schettler. So könnten die Geräte nicht nur die Schadstoffe aus den Nieren dialysieren, sondern auch Cholesterinstoffe von Patienten mit schwerer Fettstoffwechselschädigung herausfiltern. Das sei eine der Besonderheiten des neuen Dialysezentrums.

Die Planungen erstellte das Architekturbüro BMP, den Bau das Duderstädter Unternehmen Matthias Weber. Im Gegensatz zum alten Standort seien beim Neubau die Ambulanzflächen deutlich größer, was die täglichen Abläufe optimiere, sagte Schettler.

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