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Eine Bundesstraße, vier Knotenpunkte, vier Kreisel?

Hauptverkehrsachse Eine Bundesstraße, vier Knotenpunkte, vier Kreisel?

Immer wieder fällt das Stichwort Kreisverkehr, wenn über die verschiedenen Knotenpunkte an der Bundesstraße 446 zwischen Nörten-Hardenberg und Lütgenrode gesprochen wird. So auch in jüngster Zeit. Doch die zuständige Landesbehörde hält sich noch zurück.

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Eignen sich Kreisverkehre an den vier Knotenpunkten entlang der Bundesstraße 446 bei Nörten-Hardenberg? (Hier: Knoten B 3 /B 446)

Quelle: Harald Wenzel

Nörten-Hardenberg. Auf der B 446 herrscht viel Verkehr, vor allem zu Pendlerzeiten. An den Einmündungen der Autobahn 7, der Bundesstraße 3, der Landesstraße 555 und schließlich innerorts Nörten-Hardenbergs, wo sie um einige Meter versetzt die Hannoversche Straße kreuzt, stockt dann der Verkehrsfluss. Für alle vier Knotenpunkte gibt es zurzeit Überlegungen zur baulichen Umgestaltung. Beliebtester Vorschlag von Autofahrern und Bürgern: ein Kreisverkehr - genauer gesagt vier.

Den jüngsten Vorstoß unternahm unlängst Die CDU Nörten-Hardenberg unter Federführung des Fraktionsvorsitzenden Werner Thiele. Thiele hat sich Gedanken über Verkehrsströme im Bereich B 3-Knoten und Einmündung L 555 gemacht und kommt auf seiner Planskizze zu dem Schluss, dass hier eine „Zwei-Kreisel-Regelung“ mehrere Vorteile hätte. Vor allem gäbe es keine Linksabbieger mehr, argumentierte er unlängst bei einem Vor-Ort-Termin, an dem auch Heiko Lange von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Bad Gandersheim teilnahm.

Die Landesbehörde hat hingegen zurzeit für den Knoten B 3 /B 446 (großes Bild oben) eine Machbarkeitsstudie in Arbeit, mit der geprüft werden soll, ob hier eine dauerhafte Ampelanlage in Frage käme. Ende Januar, Anfang Februar gab es laut Auskunft Langes auf Tageblatt-Nachfrage Vermessungsarbeiten. „Die Ergebnisse liegen hier im Haus noch nicht vor.“ Die Kosten für eine solche Ampelanlage schätzt Lange auf rund 100 000 Euro zuzüglich Betriebskosten und weiterer Kosten, „da die vorhandenen Flächen nicht ausreichen und zusätzliche bauliche Maßnahmen erforderlich werden“.

Einmündung der L 555

Quelle: Wenzel

An der Einmündung der L 555 sei eine Kreisellösung, wie von Thiele vorgeschlagen, grundsätzlich machbar, so Lange. „Bevor sich unsere Behörde weitere Gedanken dazu macht, sind die Ergebnisse zum Knotenpunkt B 3 /B 446 sowie aktuell zum Projekt Gewerbepark Leinetal abzuwarten.“

Kreisverkehr am Knoten A 7 / B 446 / K 420

Quelle: Wenzel

Die Planskizze des Investors sieht mit Blick auf eine zu erwartende Zunahme des Verkehrs eine Erschließung des geplanten Gewerbeparks über einen Kreisverkehr am Knoten A 7 / B 446 / K 420 vor. In den nächsten Wochen fänden Abstimmungsgespräche zwischen dem Flecken, dem Investor und der Landesbehörde statt, teilt Lange mit. Bei weiteren Untersuchungen zu diesem Knotenpunkt seien auch die Auswirkungen auf die benachbarten Knotenpunkte einschließlich B 3 /B 446 zu betrachten.

Knotenpunkt innerorts Nörtens

Quelle: Wenzel

Für den Knotenpunkt innerorts Nörtens gebe es erste Planungen zum Umbau zu einem Kreisverkehr. Lange: „Das Projekt wird zu gegebener Zeit wieder aufgegriffen.“

Aktuell würden „für laufende Projekte wie die Knotenpunkte B 3 /B 446 oder B 3 / Hannoversche Straße“ Verkehrszählungen mit Betrachtungen der einzelnen Fahrbeziehungen erstellt. Lange kündigt an, dass es „zu gegebener Zeit eine Verkehrsuntersuchung“ für den Knotenpunkt A 7 / B 446 / K 420 gebe.

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