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„Einmalig individuelle Kunstwerke“

Kinder arbeiten mit Speckstein- und schaffen Kunstwerke „Einmalig individuelle Kunstwerke“

Mit Säge, Pfeile und Raspel haben Kinder Kunstwerke aus Speckstein erschaffen. Die Jugendpflegerinnen Nicole Schade und Kathrin Eisenhardt organisieren dieses Osterferienangbot im Jugendzentrum in Nörten-Hardenberg.

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Mit dem Speckstein lernen die Kinder handwerkliches Arbeiten und toben sich kreativ aus.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Nörten-Hardenberg. Er ist weich, gut formbar und glänzt in vielen Farben und Mustern, wenn er geschliffen wird. Mit dem Speckstein lernen die Kinder handwerkliches Arbeiten und toben sich kreativ aus. Die elfjährige Leony etwa, bastelt sich ein Namensschild und eine Kette. Ricarda gestaltet einen Hasen. „Die Kinder schaffen heute einmalig individuelle Kunstwerke“, findet Schade. Die 54-Jährige arbeitet bereits seit sieben Jahren im Jugendzentrum.

„Die Kinder werden bei uns ernst genommen. Wir arbeiten hier nicht an den Schwächen der Kinder, sondern an ihren Stärken“, erklärt sie. Auch die 20-jährige Lisanne Rothenberg hilft seit sechs Jahren bei den Ferienprogrammen mit. Für sie sei es schon selbstverständlich geworden, im Jugendzentrum mitzuarbeiten. Sie erklärt, sie habe selbst schon als Kind ihre Freizeit im Jugendzentrum verbracht. „Wir sind alle sehr mit dem Jugendzentrum verbunden“, sagt die Studentin.

Den Kindern gefällt es ebenfalls im Jugendzentrum: „Man probiert hier immer mal Neues aus“, erklärt die neunjährige Ricarda. „Mir gefällt es, weil man viel lernen kann und weil man sieht, was es so alles gibt“, sagt Leony. Specksteinanleiterin Katrin Kaiser zufolge hat das Arbeiten mit dem Speckstein auch einen therapeutischen Zweck: „Hierbei üben die Kinder ungemein die Feinmotorik“, sagt die 48-Jährige. Nach den Osterferien sollen nach Angaben von Schade direkt die Vorbereitungen für das Sommerferienprogamm in Angriff genommen werden. Bis dahin jedoch arbeiten die Kinder erst einmal fleißig weiter an ihren Specksteinen, um sich ein Andenken mit nach Hause zu nehmen.

Von Jessica Sippel

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