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FDP will AfD Wähler abjagen

Northeimer Liberale FDP will AfD Wähler abjagen

Die Freie Demokratische Partei (FDP) im Landkreis Northeim hat sich auf Kandidaten für die Kommunalwahl im September geeinigt. Die Partei will im Wahlkampf unter anderem um Wähler kümmern, die sich von der AfD angesprochen fühlen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Einbeck. Allerdings werde es garantiert keine Zusammenarbeit mit der AfD geben, erklärte der Kreisvorsitzende Christian Grascha beim Kreisparteitag der Northeimer FDP am Donnerstagabend in Einbeck. Man werde aber verstärkt die Ängste der Menschen aufnehmen, die sich für die Thesen der AfD interessierten. Im Gegensatz zu der AfD, die nur Probleme beschreibe, wolle die FDP jedoch Lösungen anbieten und angehen. Außerdem, erklärte Grascha, wolle die FDP „die Vielfalt in der Schullandschaft erhalten, eine Kultur für Unternehmensgründungen entwickeln, den Kreishaushalt sanieren und die Flüchtlingskrise vor Ort meistern“.

Bei ihrem Parteitag in Einbeck einigte sich die FDP zudem auf Kommunalwahl-Kandidaten in den vier Wahlbereichen des Landkreises Northeim. So sollen im Bereich Northeim/Kalefeld Irnfried Rabe, Eckart Ilsemann, Tobias Schnabel und der parteilose Edgar Martin für die FDP antreten. Im Bereich Nörten-Hardenberg, Hardegsen, Moringen und Katlenburg Lindau sind Christian Eberl und Bernd Bundstein vorgesehen, im Bereich Uslar/Bodenfelde sind es Antje Zacharias und Klaus Kwadny. Im bereich Einbeck/Bad Gandersheim einigte sich der Kreisparteitag auf Marion Villmann-Doebeling und Torge Gitt.

Diese Aufstellung, erklärt Grascha, sei aber noch keine formale Liste – die werde erst auf einem weiteren Kreisparteitag beschlossen. Außerdem wurde in Einbeck der Vorstand der Kreis-FDP vervollständigt. Neues Mitglied ist Antje Zacharias aus Dassel.

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