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Die schnellste Werkzeugkiste Northeims

Feuerwehr Die schnellste Werkzeugkiste Northeims

18 Tonnen schwer und 340 PS stark ist der neue Rüstwagen der Feuerwehr Northeim. Neben diesem Schwergewicht verfügt die Feuerwehr auch über ein neues Notarzt-Fahrzeug und hat ihre Leitstelle komplett modernisiert. Der Gesamtwert der Investitionen liegt bei rund 800 000 Euro.

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Landrätin Astrid Klinkert-Kittel mit dem Leiter der Einsatzleitstelle Northeim, Kai Reichelt.

Quelle: fil

Northeim. „Der Landkreis investiert nachhaltig in seine Feuerwehr“, stellte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos) zu Beginn der Präsentation am Montag fest. Mit dem Rüstwagen seien die Einsatzkräfte in Northeim für den „Fall der Fälle“ gerüstet, so Klinkert-Kittel. Neben der Landrätin machte sich auch der Bundestagsabgeordnete Roy Kühne (CDU) ein Bild von der neuen Ausrüstung der Northeimer Feuerwehr. Herzstück der Investitionen in den Fuhrpark bildet mit rund 420 000 Euro der neue Rüstwagen. „Die schnellste Werkzeugkiste, die wir haben“, wie Kreisbrandmeister Bernd Kühle das Fahrzeug scherzhaft nennt. Es sei mit allem ausgestattet, was zur Rettung verunglückter Personen bei Verkehrsunfällen und ähnlichem benötigt werde. Es sei nahezu alles an Bord, was für den Ernstfall benötigt werde, erklärte Kühle. Von speziellem Gerät zum Anheben von Bussen bis zu einer Seilwinde mit acht Tonnen Zugkraft.

Zweiter Neuzugang im Fuhrpark ist ein Notarzt-Fahrzeug. Mit einem speziellen Fahrgestell, das unter anderem auch von den Feldjägern der Bundeswehr eingesetzt werde, eigne sich der VW T6 auch für Fahrten in unwegsamerem Gelände, erklärte Jens Küsel von der Feuerwehr Northeim. Gekostet habe das Fahrzeug rund 93 000 Euro.

Im Obergeschoss der Feuerwache in Northeim zeigten die Männer ihre neue Einsatzleitstelle. Neueste Technik sorgt dafür, dass die Einsatzkräfte immer alles im Blick haben. Für die Einrichtung sei auch ein komplett neuer Datensatz angelegt worden, erklärte Kai Reichelt, Leiter der Einsatzleitstelle. Mit der neuen Technik könne genau bestimmt werden, wo welches Fahrzeug ist und ob es gerade im Einsatz ist. „Die Adressen der Einsatzorte werden per Knopfdruck an die Fahrzeuge übermittelt“, sagte Maik Swiridow, Systembetreuer der Einsatzleitstelle. Gekostet hat die Modernisierung der Leitstelle etwa 300 000 Euro. Dafür sei sie jetzt auf dem neuesten Stand der Technik. Neben all der neuen Technik seien aber vor allem die gut ausgebildeten Kräfte der Feuerwehr wichtig für die Sicherheit der Bevölkerung, stellte Klinkert-Kittel fest.

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