Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Flüchtlingsunterkunft in Dassel noch im Aufbau

Für allein reisende Frauen Flüchtlingsunterkunft in Dassel noch im Aufbau

Nach Hamburg baut auch Niedersachsen gerade eine Flüchtlingsunterkunft nur für allein reisende Frauen mit und ohne Kindern auf. Das dafür vorgesehene CVJM-Haus in Dassel im Landkreis Northeim sei im November als Notunterkunft eröffnet worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

Voriger Artikel
Ehrenamtliche kümmern sich um Wolbrechsthäuser Erscheinungsbild
Nächster Artikel
Northeim: ALFA-Regionsverband gründet sich
Quelle: dpa (Symbolbild)

Dassel. Unter den derzeit dort untergebrachten Flüchtlingen seien aber auch Männer und Familien. „Wir haben noch eine Mischbelegung, sind also mit der Unterkunft für Frauen noch im Aufbau.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag hieß es: „Zum Schutz von allein reisenden und alleinerziehenden Frauen (...) hat das Land Niedersachsen Mitte November 2015 eine gesonderte Flüchtlingsunterkunft im CVJM-Haus Solling in Dassel, Landkreis Northeim, eingerichtet. Diese Einrichtung umfasst eine Kapazität von 200 Plätzen.“ Hamburg hatte Mitte November eine Unterkunft für besonders schutzbedürftige Personen in einer ehemaligen Fahrzeughalle im Stadtteil Lokstedt eingerichtet. Sie steht außer allein reisenden und schwangeren Frauen auch anderen schutzbedürftigen Flüchtlingen offen, wie etwa Traumatisierten. In Niedersachsen gibt es nach Angaben des Innenministeriums keine weiteren gesonderten Einrichtungen für andere schutzbedürftige Personengruppen unter den Flüchtlingen. Ihre individuelle Situation werde aber im Rahmen der Möglichkeiten berücksichtigt. Allein reisende minderjährige Flüchtlinge würden nicht in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Notunterkünften untergebracht. Sie müssten unmittelbar vom jeweils zuständigen Jugendamt in Obhut genommen werden. Für Flüchtlinge mit schweren körperlichen Erkrankungen oder Behinderungen suchten die Verantwortlichen bei der Aufnahme jeweils nach einer individuellen Unterbringungsmöglichkeit. Schwangere blieben grundsätzlich mit ihrem Ehemann in der Erstaufnahmeeinrichtung oder Notunterkunft. Sie erhielten die notwendige medizinische Unterstützung. Familien mit Kindern werden möglichst in Hotels einquartiert, die den Erstaufnahmelagern als Außenstellen dienen. epd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“