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Fraktionen unterstützen Glombitza

Rat Nörten-Hardenberg Fraktionen unterstützen Glombitza

Susanne Glombitza, bisher Hauptamtsleiterin in Nörten-Hardenberg, hat am Dienstag offiziell ihre Kandidatur für den vakanten Bürgermeister-Posten bekanntgegeben. Unterstützung haben ihr am Dienstagabend im Rat alle Ratsgruppen zugesagt.

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Susanne Glombitza

Quelle: Wenzel

Nörten-Hardenberg. Wenn am 11. September die Kommunalparlamente neu gewählt werden, wählen die Bürger im Flecken Nörten-Hardenberg auch einen neuen Verwaltungschef. Der Posten wurde frei, nachdem im März Astrid Klinkert-Kittel zur neuen Northeimer Landrätin gewählt worden war. Glombitza ist bereits seit März 2012 in der Gemeindeverwaltung tätig – als allgemeine Vertreterin führt sie seit März auch das tägliche Verwaltungsgeschäft.

Ihre vorherige Tätigkeit an verschiedenen Stationen der Northeimer Stadtverwaltung seien ihr dabei in Nörten zugute gekommen, sagt sie im Tageblatt-Gespräch. Die Arbeit in einer kleineren Verwaltung – im Nörtener Rathaus arbeiten 85 Männer und Frauen – seien die Tätigkeitsbereiche breiter aufgestellt. Dabei sei eine „bürgerfreundliche Verwaltung“ für sie selbstverständlich.

Gemeinsam zum Wohle Nörten-Hardenbergs (von links): Gudrun Borchers (SPD), Sona Banf-Bromm (Grüne), Bürgermeisterkandidatin Susanne Glombitza, Werner Thiele (CDU) und Ratsvorsitzender Erich Zellermann (FWG).

Quelle: Eichner-Ramm

„Wir haben ein gutes Angebot“, bilanziert Glombitza. Die parteilose Bürgermeister-Kandidatin nennt als inhaltlichen Schwerpunkt, auf den sie Wert legt, zum Beispiel, Nörten-Hardenberg als Wohn- und Gewerbestandort zu erhalten und ein Stück weit nach vorne zu bringen.

Das ist auch das Ziel der Ratsgruppen, wie deren Sprecher am Dienstagabend betonten. Mit Glombitza versprechen sie sich für Nörten aber auch Kontinuität. Glombitza hält die Ausweisung zusätzlicher Bauplätze und der entsprechenden Infrastruktur wie ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen für wichtig.

Sie hofft, dass mit einer „familienfreundlichen Infrastruktur dem demografischen Wandel“ entgegengetreten werden könne. Außerdem könne sie sich für Nörten ein Angebot für altersgerechtes Wohnen vorstellen.

Vita

Susanne Glombitza ist 49 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und den zwei Kindern – eine 14-jährige Tochter und ein 16-jähriger Sohn – in Northeim im Haus der Eltern. Von 1986 an absolvierte sie eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Northeim, ein Fachhochschulstudium in Hannover folgte.

Mit dem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirtin in der Tasche nahm sie 1992 ihren beruflichen Werdegang bei der Stadt Northeim auf. Sie arbeitete in verschiedenen Bereichen und hatte auch viele Abteilungsleitungen, darunter im Bereich Grundstücks- und Gebäudewirtschaft, inne.

Im März 2012 kam sie zum Flecken Nörten-Hardenberg, wo sie seither als allgemeine Bürgermeistervertreterin und Hauptamtsleiterin tätig ist. Sie sei parteilos und wolle das auch bleiben, betont Glombitza. be

Sobald als möglich einfordern möchte Glombitza Lösungen für lange bekannte Verkehrsprobleme – so etwa am Knotenpunkt an der Bundesstraße 446 mit der Hannoverschen/Göttinger Straße. Und auch auf das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr will die 49-Jährige ihr Augenmerk richten. Dazu zählt sie auch die Forderung nach einem behindertengerechten Ausbau des Nörtener Bahnhofes.

Fortsetzen möchte Glombitza als Bürgermeisterin die gute interkommunale Zusammenarbeit etwa mit Bovenden, Hardegsen, Moringen und Northeim. Eine Fusion der Flecken Bovenden und Nörten-Hardenberg, wie sie vor einigen Wochen die CDU-Fraktionen beider Kommunen vorgeschlagen hatten, „ist für mich im Moment nicht das Thema“, macht Glombitza klar.

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