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Frau ersticht Ehemann und stirbt selbst

Landkreis Northeim Frau ersticht Ehemann und stirbt selbst

Eine Frau aus dem Landkreis Northeim hat ihren 45 Jahre alten Ehemann erstochen. Anschließend habe die 48-Jährige vermutlich auch sich selbst tödliche Messerstiche zugefügt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft G öttingen, Andreas Buick, am Montag.

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Zum Motiv gebe es keine Erkenntnisse, so die Polizei.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Vogelbeck. Anschließend habe die 48-Jährige vermutlich auch sich selbst tödliche Messerstiche zugefügt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft G öttingen, Andreas Buick, am Montag. Nach dem Obduktionsergebnis sei es allerdings auch möglich, dass der bereits lebensgefährlich verletzte Ehemann zur Tatwaffe gegriffen und damit auf seine Frau eingestochen habe. Dass Dritte an der Tat beteiligt waren, sei definitiv ausgeschlossen, sagte Buick. Zum Motiv gebe es keine Erkenntnisse.

Die 48-Jährige hatte am Samstagmorgen noch selbst die Einsatzkräfte angerufen. Die Helfer mussten gewaltsam ins Haus eindringen, weil die Türen von innen verschlossen waren und niemand auf Klingeln und Rufen reagierte. Im Obergeschoss lagen die Eheleute mit stark blutenden Stich- und Schnittverletzungen. Der Mann starb noch in der Wohnung, die Frau wenig später im Krankenhaus. Die Obduktion habe ergeben, dass der Mann vier Messerstiche erlitten habe, sagte Buick.

"Zwei davon trafen die Lunge und die Aorta. Sie waren tödlich." Außerdem habe die Leiche Verletzungen gehabt, die belegten, "dass der Mann das angegriffene Opfer war", sagte der Oberstaatsanwalt. Bei der Frau seien 15 Stichverletzungen festgestellt worden: "Drei Stiche ins Herz und die Lunge waren tödlich. Der Rest waren oberflächliche Verletzungen." Für die Ermittler ist der Fall abgeschlossen.  dpa/lni

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