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„FredelsLichterloh“ im idyllischen Töpferdorf

Stimmungsvolle Zeitumstellung „FredelsLichterloh“ im idyllischen Töpferdorf

Am Sonntag, an dem die Zeit umgestellt wird, begrüßt das Töpferdorf Fredelsloh die dunkle Jahreszeit stimmungsvoll. Und das seit sieben Jahren.

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Licht, Wein und Winzer Hans-Walter Balzhäußer in Fredelsloh.

Quelle: Beckenbach

Fredelsloh. Vor sieben Jahren organisierte die Fredelsloherin Inge Kelterer den stimmungsvollen Auftakt in die Winterzeit zum ersten Mal. Vor fast jedem Haus im Fredelsloher Ortskern standen kleine, brennende Fackeln. „In diesem Jahr sind es gut 250 Stück“, rechnete Kelterer vor. „Das ist unsere Art die dunkle Jahreszeit stimmungsvoll zu begrüßen.“ Doch es gab nicht nur Illumination, sondern auch einheimische und auswärtiges Kunsthandwerk auf einem Markt, um Licht und Feuer zu bestaunen – und auch zu erwerben.

Glühwein in der Dämmerung

„Mir ist ganz wichtig, dass bei allen Ständen das Thema Licht oder Feuer immer im Mittelpunkt stehen“, sagte Kelterer. Das geht natürlich auch im übertragenen Sinne. Denn „Glüh“wein gibt es auch schon: Den hat Winzer Hans-Walter Balzhäußer aus Gimbsheim, das liegt zwischen Mainz und Worms, mitgebracht. „Wenn es hell ist, gibt es eine Weinprobe, sowie aber die Dämmerung kommt, wollen die Menschen gerne Glühwein“, sagt Balzhäußer, der mit der Weinlese längst fertig ist. „Die ist, dank des Klimawandels, immer schon Anfang September oder früher. Das kommt der Qualität des Weines zugute und ich kann zu dieser schönen Veranstaltung nach Fredelsloh kommen, das ist hier schon ein bisschen Familie geworden“, sagt der Winzer.

Wieder 2017

Organisatorin Kelterer ist mit ihren Gedanken auch schon im nächsten Jahr. „So lange wie ich kann und Aussteller finde, wird es dieses Event in Fredelsloh geben“, sagt sie und berichtet, dass ein Aussteller, der in diesem Jahr nicht kommen konnte, für das Jahr 2017 schon fest zugesagt hat. Und der Winzer aus Gimbsheim will auch wieder dabei sein.

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Von Redakteur Frank Beckenbach

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016