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Friedensgebet und Kundgebung gegen Rechts

Katlenburg-Lindau Friedensgebet und Kundgebung gegen Rechts

Ein ökumenisches Friedensgebet in der Kirche mit Stephanie von Lingen, Superintendentin des Kirchenkreises Northeim, hat die Kundgebung gegen Rechts auf dem Marktplatz eingeleitet. Organisator war das Koordinationsteam des Bündnisses „Bunt statt Braun“. Etwa 80 Menschen nahmen laut Veranstalter teil.

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Rednerin beim Friedensgebet: Evelyn Martin-Kewitz.

Quelle: CH

Lindau. „Wer Sündenböcke sucht, wird selbst schuldig“, bezog sich von Lingen auf die Verbreitung ausländerfeindlicher Parolen nicht nur in der Region. Am Gebet teilgenommen hatte auch Bürgermeister Uwe Ahrens (parteilos). „Zwar sind die Rechten hier etwas ruhiger geworden, aber das Thema ist nicht aus der Welt“, erklärte Ahrens die anhaltende Wachsamkeit des Ortsrates.

Lore Exner sprach sich als Vertreterin des Bündnisses für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt, und gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit aus. Im Anschluss verglich Evelyn Martin-Kewitz die Flüchtlingsproblematik nach 1945 mit der aktuellen Krise. „1500 Einwohner hatte Lindau nach dem Ersten Weltkrieg, 2500 waren es nach 1945“, nannte sie Zahlen. Damals hätten die Menschen trotz der im Krieg zerstörten Infrastruktur die Probleme bewältigt. Das „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin Angela Merkel sei auch ein Statement für den Frieden und gegen den Terror, sagte sie.

Exner gab bekannt, dass sich das Koordinationsteam des Bündnisses „Bunt statt Braun“ in Zukunft jeden zweiten Dienstag im Monat um 18.30 Uhr in der Gemeindeverwaltung Katlenburg trifft. Alle Interessierten sind zur Mitarbeit eingeladen.

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