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Trillerpfeifen und „Totalversagen“

Gauland und Höcke auf dem Münsterplatz Trillerpfeifen und „Totalversagen“

Zwei AfD-Größen haben sich am Freitagabend auf dem Münsterplatz in Northeim ihren Anhängern präsentiert. Alexander Gauland und Björn Höcke übten unter großem Beifall heftige Kritik an „den Altparteien“, vor allem an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Proteste blieben bis zum Ende der Veranstaltung friedlich.

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Björn Höcke wetterte gegen einen „asylpolitischen Amoklauf der Altparteien“, deren „Totalversagen“ und gegen die europäische „Transferunion“.

Quelle: CH

Northeim. Den Auftakt machte die bayerische AfD-Frau Katrin Ebner-Steiner. Vor etwa 100 Parteianhängern schlug sie den gleichen stark islamkritischen Ton an, den ihre beiden Nachfolger fortsetzten. Gauland, Vize-Sprecher der Bundes-AfD, forderte unter großem Beifall, „diese Bundeskanzlerin muss weg“ und die AfD sei auf dem besten Wege, die CDU „als Volkspartei abzulösen“.

Höcke wetterte gegen einen „asylpolitischen Amoklauf der Altparteien“, deren „Totalversagen“ und gegen die europäische „Transferunion“. Massiven Beifall gab es beim Wort „Kanzlerdiktatorin“. Außerdem widmete sich Höcke ausgiebig dem Islam und dessen politischen Ambitionen.

Unter vereinzelten „Lügenpresse“-Rufen ging die Veranstaltung lautstark, aber gesittet zu Ende. Im Vergleich zu Göttinger Gepflogenheiten blieben auch die Proteste gesittet – auch wenn sich einige AfD-Sympathisanten bitterlich über das „undemokratische“ Vorgehen beschwerten, Gauland, Höcke und deren Parteifreunde durch Trillerpfeifen und anderes Schallgerät zu übertönen.     

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