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Gewerbepark als „Sahnestückchen“ im Leinetal

Investor aus Achim plant Projekt Gewerbepark als „Sahnestückchen“ im Leinetal

Ein Investor aus Achim will an der Bundesstraße 446 bei Nörten-Hardenberg einen Gewerbepark entwickeln. Das etwa 35 000 Quadratmeter große Areal liegt nahe der A-7-Anschlussstelle im Leinetal. Investor und Nörtens Bürgermeisterin haben am Mittwoch das Projekt vorgestellt.

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Nördlich der Bundesstraße 446 bei Nörten-Hardenberg soll ein Gewerbepark entstehen.

Quelle: Wenzel

Nörten-Hardenberg. Der geplante Gewerbepark soll kein Autohof werden, betonen Kai Amir-Sehhi, Geschäftsführer der Firma Amitera, und Astrid Klinkert-Kittel (parteilos), Bürgermeisterin des Fleckens Nörten-Hardenberg. „Das wollen wir nicht“, sagt sie. Vielmehr soll der Gewerbepark „schön und ästhetisch“ werden, ein „Sahnestückchen im Leinetal“. Und mit dem Konzept, das Investor Amir-Sehhi vorschwebt, biete sich ein Alleinstellungsmerkmal, von dessen Erfolg Klinkert-Kittel und Amir-Sehhi überzeugt sind. Amir-Sehhi, dessen Projektentwicklungsfirma Amitera im norddeutschen Raum bereits mehrere ähnliche Anlagen realisiert hat, spricht von einem Vorhaben mit „Spirit“, das die Menschen begeistern solle.

Die geplante Nutzung des Gewerpeparks soll einerseits einen „Auto-affinen Schwerpunkt“ haben, aber auch der regionalen Wirtschaft Möglichkeiten bieten. Neben einer Tankstelle und einem Fast-Food-Restaurant gibt es Überlegungen für ein Markthallenkonzept. Auf den restlichen Grundstücksflächen soll die regionale Wirtschaft die Möglichkeit erhalten, sich weiter zu entwickeln. Ob es im Nörtener Gewerbepark künftig „Daisy‘s Diner“ geben wird, ein Fast-Food-Lokal nach US-amerikanischem Vorbild im Stil der 50er-Jahre, wie an einem weiteren von Amitera entwickelten Standort bei Bremen, steht noch nicht fest. Auch welche Partner am Ende vertreten sein werden, sei noch offen, so der Amitera-Geschäftsführer. Amir-Sehhi kann sich zum Beispiel den Lütgenroder Safthersteller Beckers Bester, landwirtschaftliche Bio-Betriebe oder auch touristische oder sportliche Anbieter vorstellen.

Die Erschließung des Gewerbeparks soll über die K 420 erfolgen. Aufgrund des zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommens sei voraussichtlich ein Kreisverkehr am Knoten A-7 / B 446 erforderlich. Die Idee, am Standort B 447 im Leinetal etwas zu entwickeln, stamme von Ratsherr Werner Vollmer, so Klinkert-Kittel. In den vergangenen anderthalb Jahren habe es viele Vorgespräche gegeben und die gemeindlichen Gremien hätten die Aufstellung eines Flächennutzungs- und des Bebauungsplans sowie den Abschluss eines städtebaulichen Vertrages mit der Firma Amitera auf den Weg gebracht. Außerdem sei kürzlich mit dem Lütgenroder Landwirt Marcus Vogel ein Grundstückskaufvertrag geschlossen worden. Ihn habe das Konzept überzeugt, sagt Vogel. Jetzt geht Amitera das Planverfahren an, frühestens im Frühjahr 2017 könnte dann Baubeginn sein.

Kai Amir-Sahhi und Nörtens Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel stellen das Projekt vor. ©HW

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