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Göttinger bei Unfall auf A7 getötet

Polizei sucht Zeugen Göttinger bei Unfall auf A7 getötet

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 zwischen Echte und Seesen ist am frühen Dienstagmorgen ein 54-Jähriger aus Göttingen ums Leben gekommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen Fahrer der Bäckerei Hermann aus Rosdorf, wie das Unternehmen mitteilte.

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Quelle: r

Echte/Rosdorf. Der tödliche Unfall hatte sich der Polizei zufolge gegen 5.30 Uhr zwischen dem Parkplatz Schwalenberg und der Anschlussstelle Seesen in Fahrtrichtung Hannover ereignet. Auslöser war nach ersten Erkenntnissen ein Reserverad, das ein bisher unbekannter Lastwagenfahrer verloren hatte.

Sechs Meter in die Tiefe

Der 54-Jährige kam wegen des auf der Straße liegenden Rades mit seinem Kleintransporter von der Straße ab, so die Polizei. Der Transporter touchierte mehrere Bäume, überschlug sich und stürzte eine sechs Meter tiefe Böschung hinab. Der Göttinger wurde in dem Wrack eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle, teilte die Polizei weiter mit. Die Autobahn 7 musste wegen der Bergungsarbeiten in Richtung Norden für mehrere Stunden gesperrt werden.

Bei der Bäckerei Hermann aus Rosdorf löste der tödliche Unfall des Fahreres Trauer und Fassungslosigkeit aus. "Wir sind alle total schockiert", sagte Firmeninhaber Andreas Hermann. Gleich am Dienstagmorgen habe man alle Fahrer zu einer Teamsitzung einberufen und mit einer Schweigeminute des getöteten Kollegen gedacht. Außerdem habe man den Mitarbeitern psycholgische Untertsützung zugesagt. Die Lieferfahrzeuge der Bäckerei würden zudem mit Trauerflor fahren.

Der 54-Jährige sei ein "Top-Arbeitnehmer und besonders zuverlässig" gewesen, sagte Hermann. Er sei seit 2013 für das Unternehmen tätig gewesen und habe sich immer durch sein "besonderes Engagement für die Firma ausgezeichnet". Am frühen Dienstagmorgen sei der Mann wie immer zu seiner Tour gen Norden aufgebrochen, um Filialen in Seesen, Rühden und Bad Salzdetfurth zu beliefern. Auf diesem Weg habe sich dann der tragische Unfall ereignet.

Beerdigung in der Heimat

Der 54-Jährige, der Hermann zufolge aus dem Libanon stammt, soll in seiner Heimat beerdigt werden. Seine Firma werde für die Familie des Mannes, der eine Ehefrau hinterlasse, die Bestattungskosten übernehmen, erklärte Hermann.

Die Ermittlungen hinsichtlich des Lkw-Fahrers dauern unterdessen noch an. Die Polizei Hildesheim sucht nun Zeugen, die Hinweise geben können. Diese sollen sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 melden.

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