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Grascha gegen Aus für Fahrkartenverkauf

Northeim/Einbeck Grascha gegen Aus für Fahrkartenverkauf

Auf absehbare Zeit wird es an den Bahnhöfen in Einbeck-Salzderhelden und in Kreiensen keine Fahrkarten mehr für den Fernverkehr geben. „Das ist eine nicht hinnehmbare Schwächung für unseren Landkreis“, meint der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha.

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Quelle: Archiv

Northeim/Einbeck. Grascha hatte an die Landesregierung eine Anfrage gestellt und unter anderem gefragt, wann die Landesregierung über den Abbau der Fahrkartenautomaten von der Deutschen Bahn AG informiert wurde und was die Landesregierung dagegen unternehme.

Das Land betont in seiner Antwort, der Vertrieb von Fernverkehrsfahrscheinen liege „bisher allein in den Händen der DB AG“. Und die habe wegen der geringen Nachfrage in Einbeck-Salzderhelden und Kreiensen „in eigener unternehmerischer Verantwortung“ entschieden, dort ihre Automaten abzubauen.

Aus der Antwort geht allerdings auch hervor, dass das Land das Vorgehen der Deutschen Bahn AG keineswegs billigt: „Die Landesregierung“, heißt es darin, „wird die weitere Entwicklung im Vertrieb sowie den Ausgang des vom Bundeskartellamt gegen die Deutsche Bahn AG eingeleiteten Verfahrens wegen des Verdachts auf Wettbewerbsbehinderung beim Vertrieb von Fahrkarten aufmerksam verfolgen und das weitere Vorgehen im Lichte dieser Prozesse festlegen.“

Zufrieden mit der Reaktion des Landes ist FDP-Mann Grascha ebenfalls nicht: „Die Antwort von Wirtschaftsminister Olaf Lies ist enttäuschend. Herr Lies sucht noch nicht einmal das Gespräch mit der Bahn.“ Der Service an den bestehenden Bahnhöfen verschlechtere sich „klammheimlich“. hein

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