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Auch bei Eis und Schnee wird gearbeitet

Großbaustelle im Zeitplan Auch bei Eis und Schnee wird gearbeitet

Auf der Großbaustelle nahe des Northeimer Bahnhofes wird auch im Winter weitergearbeitet. Der Zeitplan für den Neubau der beiden Eisenbahnbrücken im Bereich Sollingtor sieht eine Fertigstellung im Sommer 2018 vor.

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Trotz Winter geht es an der Großbaustelle der DB Netz AG in Northeim weiter: derzeit werden die Verankerungen im Trogbereich erstellt.

Quelle: R

Northeim. Die Arbeiten verlaufen planmäßig, sagt Alexander Karrasch, Projektleiter Regionales Projektmanagement bei der DB Netz AG. Im vergangenen Jahr wurden die Fundamente für die beiden Hilfsbrücken gegründet, die beiden gut 130 Jahre alten Eisenbahnbrücken abgetragen und schließlich die provisorischen Brücken eingebaut. Dabei wurde versucht, die Einschränkungen auf den beiden Bahnstrecken so gering wie möglich zu halten, weshalb im Vorfeld „viel Logistik“ nötig gewesen sei, erläutert Karrasch. „Die betrieblichen Sperrpausen waren eng getaktet“. In diesem Jahr soll es für Zugreisende auf den Strecken Northeim-Nordhausen und Northeim-Hannover wegen der Brückenbaustelle keine Einschränkungen geben.

In der derzeitigen Bauphase wird am künftigen Trogbauwerk und den Seitenwänden der Unterführungen gearbeitet. Im Augenblick kämen laut Karrasch Verankerungen in den Boden, die den Spundwänden Stabilität geben sollen. Außerdem dauert der Erdaushub innerhalb der Baugrube laut Planung noch bis Ende Januar. Ziel ist, auf das künftige Straßenniveau zu kommen. Im Untergrund seien bisher viele Hindernisse aufgetaucht, sagt der Projektleiter und nennt „alte Fundamente, die nirgends eingezeichnet waren“ als Beispiel. Doch habe das nicht zu Verzögerungen geführt: „Wir haben viel zu tun, aber sind im Zeitplan“, so Karrasch.

Die gegenwärtigen Arbeiten auf der Baustelle bringen eine starke Verschmutzung in der Umgebung mit sich. Laut Karrasch habe es auch vereinzelte Anwohner-Klagen gegeben. Aber, wirbt der DB-Mann um Verständnis, „wir sind ständig am Kehren“. Der Erdaushub werde von der Baustelle zur Deponie gefahren.

Wegen des hohen Grundwasserstandes sei ein wasserundurchlässiger Straßentrog im Bereich der Bundesstraße 241 sowie der anbindenden Zufahrt zum Bahnhof herzustellen. Mit Einbau der Betondecke, der künftigen Straße, werde im Februar begonnen und abschnittsweise befestigt. Bis Juli soll die Sohle fertiggestellt sein, erklärt Karrasch weiter. Danach würden die Seitenwände, also die Widerlager der neuen Brücken, eingebaut.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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