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Wildpark in gute Zukunft führen

Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Wildpark in gute Zukunft führen

Bereits im Jahr 2012 hatte die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) der Stadt Hardegsen eine Kooperation zur Weiterentwicklung von deren Wildpark angeboten. Damals blieb die Offerte ohne Resonanz. Das soll sich jetzt ändern.

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Esel im Wildpark Hardegsen.

Quelle: Heller

Hardegsen. Einstimmig hat der Stadtplanungsausschuss dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der HAWK in Göttingen zugestimmt. Damit könne der Wildpark in eine gute Zukunft geführt werden, gab sich Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser überzeugt. Er hatte die Gespräche mit der HAWK in diesem Jahr aufgenommen. Bei einem Vor-Ort-Termin seien sowohl Ziele einer Wildparkkonzeption als auch erste konkrete Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Einrichtung erörtert worden.

„Unsere Studenten sollen nicht für die Schublade lernen“

Prof. Dr. Wolfgang Rohe von der Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK erläuterte dem Gremium die Idee der Zusammenarbeit. „Unsere Studenten sollen nicht für die Schublade lernen“, sagte er und nannte den Alternativen Bärenpark Worbis als Beispiel für eine ähnliche HAWK-Kooperation. Für den Bereich Stadt- und Landschaftsplanung schwebt Rohe nun die Zusammenarbeit mit der Stadt Hardegsen vor. Studenten sollen im Rahmen von Lehrveranstaltungen Ideen für den Wildpark Hardegsen erarbeiten.

Besonders erfreut nahmen die Gremiumsmitglieder zur Kenntnis, dass die Kooperation mit der HAWK bei den zunächst ins Auge gefassten Projektideen kostenneutral sein soll. Dabei handelt es sich um die Erstellung eines Baumkatasters durch die Studenten, welches als Grundlage für ein stadtweites Baumkataster dienen könnte. Auch soll mit weiteren Kooperationspartnern wie dem RUZ Reinhausen oder dem Internationalen Schulbauernhof Hevensen Kontakt aufgenommen werden, um den Wildpark auch als Bildungsstätte zu entwickeln.

Stärken, Schwächen und Chancen der Einrichtung analysieren

Ferner sollen die HAWK-Studenten zunächst Stärken, Schwächen und Chancen der Einrichtung analysieren und daraus eine Marketingstrategie entwickeln. Dazu zähle zum Beispiel auch die Neugestaltung des Besuchereingangs. „Sie verkaufen sich unter Wert“, betonte Rohe. Der Wildpark und die Stadt Hardegsen böten viel Potenzial, das nicht genutzt werde.

Die Stadt Hardegsen habe es laut Rohe in der Hand, mit wenig Aufwand schnell eine positive Wirkung anzustoßen. „Gemeinsam mit der HAWK kommen wir in eine ganz andere Liga“, sagte Bürgermeister Kaiser, etwa wenn es um das Einwerben von Fördermitteln gehe.

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