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Urne unterm Baum

Halbanonyme Bestattung Urne unterm Baum

Die Bestattungskultur hat sich in den Jahren deutlich verändert. Die Kommunen registrieren immer weniger Erdbestattungen, die Nachfrage nach Urnengräbern steigt hingegen. So auch in Nörten-Hardenberg. Jetzt wollen Wolbrechtshausen und Sudershausen halbanonyme Urnengräber anbieten.

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Quelle: CH (Symbolbild)

Wolbrechtshausen. Mehrfach sei der Wunsch nach Urnengräbern unter Bäumen an die Verwaltung herangetragen worden, sagt Hauptamtsleiterin Susanne Glombitza. Die Zahl der Erd- und er Urnenbestattungen auf den sechs kommunalen Friedhöfen des Fleckens bestätigen den Trend. Wurden 2013 noch 17 Verstorbene im Sarg in einem Erdgrab beigesetzt waren es ein später nur noch neun.

Zum Vergleich dazu lag die Zahl der Urnenbestattungen bei 29 (2013) und 26 im Jahr 2014. Einem Grundsatzbeschluss des Rates zufolge hatte die Verwaltung untersucht, auf welchen Friedhöfen halbanonyme Urnengräber angeboten werden können.

Möglich sei das in Wolbrechtshausen und in Sudershausen, so Glombitza. Vor wenigen Tagen sprach sich der Ortsrat Wolbrechtshausen bereits für eine Anpassung der Friedhofssatzung der Gemeinde aus.

Um ein einheitliches Erscheinungsbild für diese neuen Grabflächen zu gewährleisten, sollen runde Grabplatten aus Basaltstein mit einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern vorgeschrieben werden. Das Friedhofsamt soll die runden Grabplatten für die halbanonymen Urnenbestattungen unter Bäumen vorhalten und zum Erwerb anbieten.

Das Gremium in Wolbrechtshausen hat dem inzwischen zugestimmt, der Ortsrat Sudershausen befasst sich in seiner Sitzung am Dienstag, 24. Mai, ebenfalls mit dem Thema.be

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016