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Hardegsen will Flüchtlingshelfer vernetzen

Land und Landkreis fördern entsprechendes Projekt zu 75 Prozent Hardegsen will Flüchtlingshelfer vernetzen

Die Stadt Hardegsen will Ehrenamtliche, die sich um junge Familien mit Migrationshintergrund kümmern, stärker vernetzen. Dafür erhält sie Fördergelder vom Land Niedersachsen und vom Landkreis Northeim.

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Die Stadt Hardegsen will Ehrenamtliche, die sich um junge Familien mit Migrationshintergrund kümmern, stärker vernetzen. Dafür erhält sie Fördergelder vom Land Niedersachsen und vom Landkreis Northeim.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hardegsen. Auf diese Weise kann sie seit Januar eine Stelle mit zehn Wochenstunden finanzieren. „Derzeit sind 45 Ehrenamtliche in diesem Bereich tätig“, informierte Heiko Gerhardy, der Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste, Soziales und Ordnung, den städtischen Ausschuss für Jugend und Soziales.

Mehr freiwillige Helfer werden gesucht. Sie sollen sich auch um die Eltern unter den 37 Flüchtlingen kümmern, die der Landkreis 2015 Hardegsen zugewiesen hat. Eigentlich sollten 65 Flüchtlinge kommen, aber es fand sich im Stadtgebiet nicht ausreichend Wohnraum. Die Kosten für die Stelle belaufen sich auf 17500 Euro. Davon übernehmen das Land 50 Prozent, Landkreis und Stadt jeweils 25 Prozent.

Unter anderem um Migrantenkinder kümmert sich das Projekt Eselsbrücke, das Schüler bei den Hausaufgaben betreut, berichtete die Familien- und Generationenbeauftragte Kerstin Lüpkes. Flüchtlinge nutzen zudem verstärkt die Kleiderstube „Galant aus zweiter Hand“, die 2010 eingerichtet worden ist. Sie steht jedem Bürger offen und konnte ihre Einnahmen im fünften Jahr in Folge steigern.

Mehr Informationen verlangte der Ausschuss von der evangelischen Kirche. Sie hat Zuschüsse für zwei Baumaßnahmen beantragt. So will sie die 30 Jahre alte Heizung ihres Kindergartens in Hevensen für 9500 Euro ersetzen. Ihr Kindergarten in Hardegsen soll für 5500 Euro einen neuen Zaun erhalten. Der alte Zaun ist marode und entspricht nicht mehr den Vorgaben zur Unfallverhütung. Die Stadt hat sich verpflichtet, solche Maßnahmen zu 70 Prozent zu fördern.

Von Michael Caspar

 

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