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„Hardegser Schweinebär“

Replika im Keramikum „Hardegser Schweinebär“

Das Original ist mehr als 7500 Jahre alt, wurde 2007 bei Rettungsgrabungen im Hevenser Gewerbegebiet entdeckt und befindet sich im Landesmuseum in Hannover. Jetzt aber ist eine originalgetreue Replik dauerhaft in der Region zu sehen - im Keramikum in Fredelsloh.

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Replik des „Hardegser Schweinebären“.

Quelle: Kreisarchäologie

Fredelsloh. Am Donnerstag ist das neue Ausstellungsstück im Keramikum, dem Ausstellungs- und Aktionshaus des Geschichts- und Heimatvereins Töpferdorf Fredelsloh präsentiert worden. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Stadt Hardegsen, deren Bürgermeister Michael Kaiser bei der Präsentation anwesend war, der Volksbank Solling und in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover, teilt der Verein mit. Die Grabungen in den Jahren 2006 bis 2008 bei Hevensen hätten Spuren der ältesten Bauernkultur in der Region, den sogenannten Linienbandkeramikern, ergeben, heißt es in einer Mitteilung des Keramikum. Darunter befand sich auch die einzigartige neolithische Tierfigur, die aus mehreren Teilen bestehe und deren Art und Geschlecht nicht genau bestimmbar sei. Sie werde inzwischen liebevoll „Hardegser Schweinebär“ genannt. Archäologen vermuten einen Griff oder Verzierung eines Ritualgefäßes, dessen Form unbekannt ist, heißt es in der Mitteilung weiter.

Für das Keramikum wurde eine originalgetreue Laserscan- und 3D-Druck-Replik angefertigt. Sie ergänzt zwei linienbandkeramische Originalgefäße, Leihgaben des Landesmuseums Hannover. Der „Hardegser Schweinebär“ vervollständigt unterdessen als modernstes Stück die 7500 Jahre umfassende Präsentation der Entwicklung der Keramikgeschichte im Keramikum.be

Das Keramikum ist montags bis sonnabends von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Sonntags um 14 Uhr werden Führungen angeboten.

Internet: keramik-um.de.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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