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„Hauptsache man kommt durch“

Muddy Angel Run und Xletic Challenge „Hauptsache man kommt durch“

„Das ist nichts für Tussis“, sagt Britta Engelhardt, und Axel Meyer meint: „Hauptsache man kommt durch.“ Die Nörtenerin und der Hevenser haben mit ihren Teams am Wochenende an Hindernisläufen in Stadtoldendorf teilgenommen: an der Xletix Challenge und dem Muddy Angel Run.

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Irgendwie durch den Schlamm.

Quelle: r

Landkreis. Die Xletix Challenge wird vom Veranstalter als „einer der schlammigsten Hindernisläufe des Jahres“ bezeichnet, und auch beim reinen Frauenlauf, dem Muddy Angel Run, bleibt keiner der Teilnehmer sauber. Das kann Britta Engelhardt aus Nörten-Hardenberg bestätigen. Die 41-jährige Hobbyläuferin hat sich mit neun Gleichgesinnten aus Göttingen zum Team „Göttinger Göttinnen“ zusammengetan und trat am Sonntag beim Muddy Angel Run an.

Xletix Challenge und Muddy Angel Run

Drei Streckenlängen standen bei Stadtoldendorf für die Xletix Challenge am Sonnabend zur Wahl: je nach Leistungsniveau konnten die Teams die sechs Kilometer Distanz zurücklegen, für „erfahrene und ambitionierte Challenger“ war die zwölf Kilometer-Strecke gedacht, und die „ultimative Schlamm-Herausforderung“ erwartete die Teilnehmer auf der 18-Kilometer-Distanz. Der Muddy Angel Run als Schlammlauf (Mud Run) für Frauen aller Fitnesslevels hatte eine Länge von fünf Kilometern. Laut Veranstalter wird mit dem Muddy Angel Run der Verein Brustkrebs Deutschland unterstützt. be

„Man suhlt sich soviel im Schlamm, dass man keine Sportskanone sein muss,“ berichtet sie. Wer beim Muddy Angel Run mitmacht, so die Sportlerin, müsse hingegen einen starken Willen haben. Der Hindernislauf lasse sich außerdem nur als Team bewältigen.

Becken voller brauner Brühe, in die die Teilnehmer eintauchen müssen, Schlamm-Passagen, durch die man nur durchrobben kann, weil man sonst steckenbleibt, oder aber ein vier Meter hohes Netz, das man hoch und wieder herunter klettern muss - beim ersten Hindernis sei es noch eine große Überwindung für die Göttinger Göttinnen gewesen, mit den schönen weißen Team-T-Shirts in den Schlamm zu steigen, erzählt Engelhardt. „Dann ist es sowieso egal wie man aussieht, weil alle so aussehen“, sagt die Nörtenerin. „Das ist nichts für Tussis. Engelhardts Fazit vom Muddy Angel Run: „Es war eine tolle Erfahrung, an die eigenen Grenzen zu gehen“.

Dass die Teilnahme an der Xletic Challenge ebenfalls kein Spaziergang werden würde, war auch dem Team Feuerwehr klar, mit dem der Hevenser Axel Meyer und Feuerwehrkollegen aus der Region sowie aus Cuxhaven am Sonnabend an den Start gegangen ist. „Wir machen auch mal etwas beklopptere Sachen“, sagt der Abschnittsbrandmeister West der Kreisfeuerwehr Northeim.

Statt eines normalen Feuerwehr-Wettkampfes meisterte das Team diesmal die 13 Kilometer lange Distanz und die etwa 30 Hindernisse „mit ganz viel Schlamm und Wasser“. Meyer: „Man muss als Team an den Start gehen, sonst überwindet man einige Hindernisse nicht“.

Auch eine gewisse Fitness sei Voraussetzung für die Teilnehmer bei der Xletix Challenge, meint der Hevenser . Laufen, Kraftaktionen, Hangeln, Klettern und das Ganze schließlich in nassen Klamotten voller „Matschepampe“. Nach knapp vier Stunden war das Team Feuerwehr am Ziel. Am Ende zähle aber nicht der Sieg, betont Meyer: „Hauptsache man kommt durch.“

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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