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Heiligenstadt mahnt zu Zivilcourage

„Bunt statt Braun“ Heiligenstadt mahnt zu Zivilcourage

Einen friedlichen Nachmittag im Zeichen der Solidarität und Weltoffenheit haben am Sonntag rund 100 Teilnehmer der Kundgebung des Bündnisses „Bunt statt Braun“ in Lindau verlebt. Rednerin Frauke Heiligenstadt lobte die Organisatoren und Teilnehmer für ihr Engagement.

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Frauke Heiligenstadt

Quelle: JV

Lindau. Die vergangenen Wochen und Monate hätten gezeigt, wie rechte Kräfte provoziert hätten, sagte die niedersächsische Kultusministerin (SPD). Das Land habe darauf reagiert, indem derzeit an einem neuen Landesprogramm gegen Rechtsextremismus gearbeitet werde. „Der Staat ist genauso gefordert wie die Zivilgesellschaft insgesamt“, sagte sie.Angebote zur politischen Bildung sollten ausgeweitet, die Beratung von Opfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt verbessert und ein Präventionsnetzwerk aufgebaut werden, fasste sie einige Punkte zusammen. „Dem Rechtsextremismus entgegentreten heißt, dass sich alle demokratischen Parteien und die Zivilgesellschaft mit ganzer Kraft für die Werte unserer Demokratie und die Menschenrechte einsetzen“, sagte sie. Wer hetze und pöbele habe hingegen „in unserer Gemeinde nichts zu suchen“. Proteste wie der des Bündnisses seien der richtige Weg. Ein weiterer sei der Anlauf zum Verbot der NPD. Zudem halte sie eine hohe Wahlbeteiligung „zur Ausübung der demokratischen Rechte“ für unerlässlich. „Zivilcourage und demokratische Gegenwehr sind wichtiger denn je“, sagte sie.

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Eine bunte Veranstaltung an den Ort zu bringen, an dem zuvor „braunes Gedankengut“ verbreitet worden war - Das hatte sich das „Bündnis gegen Rechts - Duderstadt bleibt bunt“ vorgenommen. Am Sonntag gab nun es Musik, Reden und Gespräche dort, wo zuvor der „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ seine „Mahnwachen abgehalten hatte.

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