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Hoffen auf Fördermittel für die Altstadt

Rat Northeim Hoffen auf Fördermittel für die Altstadt

Bei den Problemen, die Northeim habe, sei es „erschreckend“, dass die Stadt über Jahre hinweg in kein Förderprogramm reingekommen sei. Das hat Berthold Ernst (SPD) in der Sitzung des Rates der Stadt festgestellt. Das soll sich jetzt ändern, auch wenn die Zeit für einen Förderantrag knapp ist.

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In diesem abgegrenzten Altstadtbereich will die Stadt Northeim in das Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen werden.                

Quelle: Stadt Northeim

Northeim. Die Vorzeichen stehen zunächst einmal wenig günstig, denn in der Bauverwaltung fehle seit einiger Zeit entsprechendes Fachpersonal, die Stelle des Stadtbaurates sei seit einiger Zeit unbesetzt. Einig waren sich Eckhard Ilsemann und Irnfried Rabe (beide FDP) darin, dass die Stelle im Stadtbauamt so schnell wie möglich besetzt werden müsse.

Dass die Zeit bis zum Verstreichen der Antragsfrist für Fördermittel im Juni ablaufe, habe Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser (parteilos) zu verantworten, machte Helga Jäger (CDU) klar, denn er habe neun Monate verstreichen lassen. Nun müsse das Thema in großer Eile behandelt werden. Sie hoffe, dass die Vorgaben für den Förderantrag noch zu schaffen sind.

Beschränkte Ressourcen

„Wir sollten alles Mögliche tun, damit wir 2017 noch in die Förderung kommen“, sagte Ernst und blickte anerkennend in Richtung Hardegsen. „Dort geht einiges“, sagte er, und fügte wenig später hinzu, dass auch die Stadt Hardegsen im Bauamt auch mit beschränkten Ressourcen arbeite.

Sanierungsgebiet „Innenstadt Northeim“

Beschlossen hat der Rat der Stadt schließlich einstimmig, mit einer vorbereitenden Untersuchung zu beginnen, um ein Sanierungsgebiet „Innenstadt Northeim“ festlegen zu können. Ziel ist laut Beschlussvorlage, „die städtebauliche, bauliche und funktionale Aufwertung und Steigerung der Attraktivität des innerstädtischen Bereichs“. Die Untersuchung soll eine Bestandsaufnahme liefern, Entwicklungsziele festlegen, einen Maßnahmenplan samt Kosten- und Finanzierungsübersicht aufstellen, die Mitwirkungsbereitschaft der im Innenstadtbereich Betroffenen ermitteln und das künftige Sanierungsgebiet abgrenzen. In einer ersten Übersicht werden sechs Handlungsfelder genannt. In der Summe werden die Kosten für die darin angedachten Maßnahmen auf fast 31 Millionen Euro geschätzt.

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