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Idee einer Dorfregion prüfen

Ortsrat Hettensen Idee einer Dorfregion prüfen

Überlegungen, wie der demografischen Entwicklung entgegengewirkt werden könnte, stellt derzeit der neuegewählte Ortsrat von Hettensen an. Einhellig sind die sieben Ortsratsmitglieder der Meinung, dass die Bildung einer Dorfregion mit den Nachbarn denkbar wäre.

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Hettensen. Jetzt soll mit den Hardegser Ortschaften Asche, Ellierode und Lichtenborn und möglicherweise auch über die Kreisgrenze hinweg mit Lödingsen (Flecken Adelebsen) Kontakt aufgenommen werden, um deren Bereitschaft zu erkunden. Ortsbürgermeister Rainer Glahe (FWG) erläutert, dass EU-Fördermittel nicht mehr in einzelne Ortschaften, sondern in Dorfregionen fließen sollen. Daher hatten bereits im Sommer bereits die Ortschaften Gladebeck, Hevensen, Lutterhausen (alle Hardegsen), Lütgenrode, Parensen und Wolbrechtshausen (Nörten-Hardenberg) als „Leineweber-Sechseck“ den Förderantrag gestellt. Beim Amt für regionale Landesentwicklung (ARL) Braunschweig, Geschäftsstelle Göttingen, wird der interkommunale Antrag zurzeit geprüft.

„Wie wollen wir in unseren Orten leben?“

Laut Mitteilung des Hettenser Ortsbürgermeisters will er zeitnah mit seinen Amtskollegen nach deren Wahl Gespräche führen und über das Thema Dorfregion sprechen. Denn geht es nach dem Willen der Hettenser, soll ein entsprechender Förderantrag schon im Sommer 2017 gestellt werden. Gemeinsam könnte eine Analyse des Ist-Zustandes samt Stärken und Schwächen in den Dörfern erfolgen, was mögliche Handlungsfelder und Projekte aufzeigen könne, so Glahe weiter. Im Mittelpunkt stünden nach Auffassung des Hettenser Ortsbürgermeisters Fragen wie „wie wollen wir in unseren Orten leben?“ oder „wie lässt sich die vorhandene Infrastruktur verbessern?“. Glahe: „Ich bin in freudiger Erwartung, was die anderen Gremien dazu sagen.“

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