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Ilmebahn zwischen Einbeck und Salzderhelden

Reaktivierung Ilmebahn zwischen Einbeck und Salzderhelden

Die Reaktivierung der Bahnstrecke Einbeck-Mitte – Einbeck-Salzderhelden geht in die nächste Phase. Am Mittwoch unterzeichnen der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) und Christian Gabriel, Geschäftsführer der Ilmebahn GmbH, die Finanzierungsvereinbarung für den Bau der Schienenstrecke.

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Die Sachsenbreite westlich von Einbeck ist derzeit das Streckenende der Ilmebahn.

Quelle: Sachsenfolker

Einbeck. Die Ilmebahn ist Eigentümer der Strecke von Einbeck nach Saldzerhelden. Die Reaktivierung soll den schienengebundenen Personen-Nahverkehr (SPNV) für Reisende und Pendler in der Region erheblich verbessern, erklärt das Niedersächsische Verkehrsministerium. Wegen der hohen strukturpolitischen Bedeutung für die Region sei „dieses Vorhaben ein wichtiger Baustein zur Umsetzung des Südniedersachsenprogramms“.

Das Verkehrsministerium hatte das Vorhaben zur Reaktivierung von Bahnstrecken initiiert. Ein Lenkungskreis hatte sich aus einer Liste von möglichen Schienentrassen auf drei Strecken geeinigt, die reaktiviert werden sollen. Neben der Bahnstrecke Einbeck-Mitte – Einbeck-Salzderhelden sollen noch die Strecken Salzgitter-Lebenstedt – Salzgitter-Fredenberg und Neuenhaus -  Bad Bentheim wieder in Betrieb gehen.

Von den Gesamtkosten in Höhe von acht Millionen Euro bringen der Landkreis Northeim 700 000 und die Stadt Einbeck 300 000 Euro auf. Den Rest übernimmt das Land, auch im Rahmen des Südniedersachsen-Programms. Auf der etwa 4,5 Kilometer langen Stichstrecke von Salzderhelden an der Hauptachse Hannover-Göttingen nach Einbeck fuhr vor 42 Jahren der letzte Personenzug. Die kommunale Ilmebahn übernahm die Strecke und nutzte sie für Ausflugs- und Güterzüge. Neue Regionalzüge sollen künftig bis Salzderhelden pendeln und in der Hauptverkehrszeit bis Göttingen durchfahren.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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