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Investieren in die Sicherheit

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„Wir wollen auf der sicheren Seite sein“, betont Manfred Mocha vom Genossenschaftsvorstand des Hallenbades Nörten-Hardenberg. So sind Investitionen geplant, um den geänderten Vorgaben an den Brandschutz Rechnung zu tragen.

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Baby-Schwimmen im 30 Grad warmen Therapiebecken des Nörtener Hallenbades.

Quelle: Mischke

Nörten-Hardenberg. 2002 drohte die Schließung des damals von der Gemeinde betriebenen Hallenbades – aus Kostengründen. Doch eine Reihe engagierter Bürger setzte sich für den Fortbestand der Einrichtung ein, die Genossenschaft wurde gegründet und betreibt bis heute das Bad. Mit Erfolg, wie Vorstandsmitglied Mocha mit Blick auf jährlich bis zu 65 000 Besucher (ohne Schulen und Vereine) sagt, aber auch mit hohem Risiko, denn man sei ja auch für die Sicherheit der Badegäste verantwortlich. Vor allem aus diesem Grund, aber auch, um den Sanierungsstau aus früheren Jahren abzuarbeiten, haben die Genossen investiert – „über eine Million Euro in den letzten zehn Jahren“, so Mocha. So wurden die Schalt- und Steuertechnik erneuert, eine neue Heizung eingebaut, die Sauna ausgebaut, das Dach erneuert sowie Optik und Attraktivität verbessert - etwa durch neue Fliesen und Duschen oder die Anschaffung von Aqua-Bikes. Am Sonntag, 30. Oktober, öffnet auch das Bistro im Bad nach umfassenden Umbauarbeiten wieder, kündigt Mocha an.

Stattliche Investitionen seien auch getätigt worden, um den Energieverbrauch des 1975 erbauten Hallenbades zu senken. So verfügt das Bad heute über energiesparende Beleuchtung in der Hallendecke, das Dach ist mit einer Fotovoltaikanlage bestückt und ein Blockheizkraftwerk erzeugt so viel Strom und Wärme, dass damit etwa 60 Prozent des Energiebedarfes gedeckt werden könne.

Nun stehen also weitere Investitionen bevor. Die Brandschutzbestimmungen hätten sich inzwischen geändert, erläutert Mocha, weshalb die Genossenschaft ein Gutachten in Auftrag gegeben habe. Darin werden verschiedene Maßnahmen genannt, die „relativ kurzfristig“ umgesetzt werden sollen. Derzeit würden Angebote eingeholt, sagt Mocha, und auch ein Zuschuss bei der Gemeinde werde beantragt. „Größter Klotz“, so Mocha, sei die Erneuerung der Notbeleuchtung, wofür ein extra Raum geschaffen werden müsse. Weiterhin sollen im Keller des Bades die Rauchmelder erneuert und die Fluchtwege optimiert beziehungsweise Fluchttüren angelegt werden.

In den nächsten Jahren rechnen Mocha und Schwimmmeister Markus Rittmeyer mit weiteren Erneuerungen, denn die Bad-Technik sei inzwischen auch in die Jahre gekommen. Zum Beispiel der Hubboden, mit dem die Wassertiefe variiert werden kann, oder aber die Pumpentechnik.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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