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Jugendliche Flüchtlinge bekommen Unterricht

BBS Northeim Jugendliche Flüchtlinge bekommen Unterricht

An den Berufsbildenden Schulen 1 und 2 (BBS) in Northeim werden derzeit 121 geflüchtete Jugendliche unterrichtet. Außer dem Schwerpunkt der Sprachvermittlung bekommen die 15- bis 21-Jährigen die Möglichkeit, die regionalen Kultur und das Berufs- und Arbeitsleben in Deutschland kennen zu lernen.

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Astrid Klinkert-Kittel

Quelle: Hinzmann

Northeim. „Die Berufsbildenden Schulen haben maßgeblich zum Aufbau von notwendigen Strukturen und Prozessen im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbeschulung beigetragen“, sagte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. In den Werkstätten und zum Teil bereits in den Regelklassen Kraftfahrzeug, Elektro, Bau und Körperpflege der BBS können sich die Flüchtlinge praktisch engagieren und mit einheimischen Jugendlichen in Kontakt treten.

Ausbildungsfördernde Maßnahmen

Ein Großteil der neuen Schüler konnte zudem während der Ferien ein Praktikum absolvieren. Darüber hinaus haben nach Angabe des Landkreis Northeim alle Schüler - je nach erreichtem Sprachniveau, Aufenthaltsstatus und Bereitschaft der Betriebe - eine Fortsetzung der ausbildungsfördernden Maßnahmen sowohl an der BBS 1, als auch an der BBS 2 beginnen können.

Die Integrationsförderung wird durch verschiedene Projekte unterstützt. So hat die Sprachförderklasse unter anderem mehr als 30 gespendete Fahrräder repariert und beim Fußballturnier „Kicken gegen Vorurteile“ in Hannover mitgespielt.

Äußerst herterogene Lernvoraussetzungen

Auch die Berufsbildenden Schulen im Landkreis Göttingen bemühen sich um eine optimale Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund. Die BBS Ritterplan sowie die BBS Arnoldi-Schule bieten ebenfalls Sprachförderklassen an, das Selbe trifft auf die BBS in Duderstadt zu. Zusätzlich in der Sprachvermittlung engagiert sich auch die Georg-August-Universität Göttingen. Seit Mai dieses Jahres unterstützten Studenten Berufsbildende Schulen im Unterricht von geflüchteten Schüler, die nach Angabe des Landkreis Northeim „äußerst heterogene Lernvoraussetzungen mitbringen“.

Von Yannick Höppner

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