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Kahlschlag nach Sturm Niklas

Hardegser Bauausschuss erhält Bericht Kahlschlag nach Sturm Niklas

Hardegsen. Niklas gilt als einer der kräftigsten Stürme der vergangenen 20 Jahre, der in ganz Deutschland schwere Schäden anrichtete. Auch die Stadt Hardegsen war im Bereich Lärchenweg und Fichtenweg betroffen. Wie es dort aktuell aussieht, hat jetzt der Bauausschuss in Augenschein genommen.

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Die Folgen von Sturm Niklas.

Quelle: Hollemann/dpa (Symbolfoto)

Ende März, Anfang April vergangenen Jahres habe Niklas für Windwürfe gesorgt, weitere Starkwindereignisse folgten im Jahresverlauf, so Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos). So sei am Lärchenweg ein Baum auf die Straße gefallen und habe dabei ein Fahrzeug gestreift. Kurze Zeit später sei bei einem Gewittersturm sogar eine Eiche umgefallen. Weil die Bäume zu nah an den Gebäuden standen, war in dem Bereich ein Kahlschlag vorgenommen worden. Den aus Sicherheitsgründen von Bäumen befreiten Schutzstreifen hätten die Ausschussmitglieder am Dienstag angesehen, so Kaiser.

Außerdem gab es Informationen über die geplante Wiederaufforstung des Geländes. Zunächst sollen mit entsprechendem Abstand zur Bebauung Sträucher angepflanzt werden, danach Laubbäume und schließlich Nadelhölzer wie Douglasien. Die Pflanzungen sollen allerdings erst im Herbst erfolgen, da die Böden auf der sehr Wind-exponierten Lage im Frühjahr noch zu trocken seien.

Im Wirtschaftsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2016 sind dafür rund 12 000 Euro vorgesehen. Im weiteren Verlauf der Ausschusssitzung nahmen die Kommunalpolitiker den Bericht des Hardegser Stadtforstes zur Kenntnis. Der Plandeckungsbeitrag des Wirtschaftsjahres beläuft sich auf 63 669 Euro. Die Holzpreise für sogenannte Selbstwerber sollen wie im Vorjahr beibehalten werden, so die Empfehlung an den Verwaltungsausschuss.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016