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Klinkert-Kittel will Landrätin werden

Landratswahl Klinkert-Kittel will Landrätin werden

Mit klarer Mehrheit haben die Delegierten des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck am Freitagabend Astrid klinkert-Kittel als parteilose Kandidatin für die Landratswahl in Northeim am 28. Februar nominiert.

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Mit klarer Mehrheit haben die Delegierten des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck am Freitagabend Astrid klinkert-Kittel als parteilose Kandidatin für die Landratswahl in Northeim am 28. Februar nominiert.

Quelle: Archiv

Northeim. Die 51 Jahre alte Diplomverwaltungswirtin ist seit 2011 Bürgermeisterin im Flecken Nörten-Hardenberg. Zuvor war sie unter anderem Kämmerin beim Landkreis Northeim.

 

Das Wahlergebnis, habe sie "total überrascht", sagte Astrid Klinkert-Kittel noch am Freitagabend dem Tageblatt. Kurz zuvor war die parteilose Bürgermeisterin des Fleckens Nörten-Hardenbeg von den 103 Delegierten des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck in Einbeck mit 102 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung als Landratskandidatin für den Landkreis Northeim nominiert worden. In ihrer Vorstellungsrede habe sie über ihre Arbeit in Nörten gesprochen. Themen, die ihr dort bereits als Bürgermeisterin am Herzen lägen, würde sie auch als Landrätin als wichtig ansehen: Familie, Senioren, Kinder, zählt die 51-Jährige auf, "und natürlich die Finanzen". Im Flecken sei der Haushalt seit 2008 ausgeglichen. Den Haushalt zu konsolidieren, das habe sie in Nörten immer gepredigt, und das sei auch im Landkreis wichtig, "damit wir handlungsfähig bleiben".

 
Klinkert-Kittel setzt zudem auf interkommunale Zusmmenarbeit. Mit Blick auf eine mögliche Kreisfusion setzt sie zunächst darauf, Gespräche zu führen. Eine Haushaltskonsiolidierung und interkommunale Zusammenarbeit ermöglichten dann Verhandlungen "auf Augenhöhe" und eine "ganz andere Ausgangsposition". Das gute Miteinander mit ihren Bürgermeisterkollegen wolle sie auch weiterhin hegen und pflegen, denn das sei eine wichtige Ressource. Schließlich sagte sie, dass Flüchtlinge eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance darstellten. Mit Blick auf den demografischen Wandel, wo der Landkreis Northeim immer schon sehr schlecht weggekommen sei, würde die Integration von Flüchtlingen Perspektiven bieten.

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