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Kolping: Helmut Otto folgt Walter Schum

Bezirk Untereichsfeld Kolping: Helmut Otto folgt Walter Schum

Zur Herbsttagung mit Generalversammlung hat Walter Schum am Sonntag nach 15 Jahren letztmalig als Vorsitzender des Kolping-Bezirks Untereichsfeld rund 90 Mitglieder aus 18 Kolpingsfamilien im Schützenhaus in Lindau begrüßt. Im Lauf der Versammlung wählten die Mitglieder Helmut Otto als Nachfolger.

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Walter Schum (rechts) und sein Nachfolger Helmut Otto.

Lindau. „Ich war jetzt fast die Hälfte meines Lebens in Vorstandsfunktion bei Kolping tätig“, hatte Schum im Vorfeld der Versammlung verkündet, dass er die zeitaufwendige Arbeit aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr leisten könne. „Als Bezirksvorsitzender stehen ja auch regelmäßig überregionale Termine im Kalender“, erklärte der scheidende Vorsitzende. Außerdem sei es nach 15 Jahren auch an der Zeit, dass ein Nachfolger neue Ideen einbringe.

 Schum war von 1987 bis 2004 Vorsitzender der Kolpingsfamilie Bilshausen und wurde danach Ehrenvorsitzender. 2000 hatte er das Amt des Bezirksvorsitzenden übernommen. „Die Wahl fand damals auch in Lindau statt“, erinnert er sich. „So schließt sich für mich der Kreis.“ Für seine langjährige Tätigkeit zeichnete ihn der Diözesanvorsitzende Andreas Bulitta mit dem Ehrenzeichen des Kolpingverbandes Hildesheim aus.

 Seinen Nachfolger Helmut Otto aus Krebeck bezeichnete Schum als „sehr engagierten Kolpinger“. Der 65-Jährige ist seit seinem 21. Jahr Mitglied der Krebecker Kolpingsfamilie. Er sprach in seiner Vorstellung auch die aktuelle Flüchtlingssituation an. Es sei wichtig, „dass wir die Augen nicht vor dieser Aufgabe verschließen“.

 Neben den Neuwahlen stand am Sonntag aber auch eine Rückschau auf die vergangenen drei Jahre auf der Tagesordnung. Vor allem die Altkleidersammlung habe sich sehr gut entwickelt, betonte Schum. „2014 haben wir mehr als 56 Tonnen und 2015 sogar mehr als 58 Tonnen gesammelt.“ Allerdings sei die Entwicklung der Mitgliederzahl leicht negativ, „obwohl wir im Bezirk immer noch 1336 Mitglieder zählen.“ Abschließend lobte er die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt im Untereichsfeld. „Das ist ein Juwel, das es so sicher nicht noch einmal gibt.“

von Rüdiger Franke

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