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Kommers, Blaulichtparty und Livemusik

Sudershausen Kommers, Blaulichtparty und Livemusik

Zusammengerechnet ist es ein Jubiläum, was am Freitag und Sonnabend, 16. und 17. Juni in Sudershausen gefeiert wird. Die Freiwillige Feuerwehr wird 90, die Jugenfeuerwehr Sudershausen besteht 35 Jahre - macht zusammen 125 Jahre. Und das feiern die Sudershäuser zwei Tage lang.

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Quelle: r

Sudershausen. Den Auftakt bildet der Kommersabend am Freitag, 16. Juni, der um 19.30 Uhr beginnt. Es folgt ab 21 Uhr eine Blaulichtparty mit DJ Steffi im Saal der Pension Henze. Am Sonnabend startet das Fest um 16 Uhr mit einer Kinderdisco, und am Abend steht mit der Band Rock Seven Livemusik auf dem Programm, kündigt Kerstin Thiele, Schriftführerin der Freiwilligen Feuerwehr Sudershausen und Enkelin von Gründungsmitglied Heinrich Thiele. Die 44 Gründungsmitglieder wählten am 28. Juli 1927 August Rohrmann zum ersten Hauptmann, heißt es in der Chronik. Zum 50-jährigen Bestehen zählt die Wehr 77 Kameraden, aktuell habe Sudershausen 141 Feuerwehrmitglieder, einschließlich der Jugendfeuerwehr.

Auch für die ganz Kleinen

Die Jugendfeuerwehr wurde am 17. Dezember 1983 offiziell vom Kreisbrandmeister Bodo Aertel abgenommen. Nach Angaben Thieles hätten sie schon ein wenig Angst vor den Fragen der Uniformträger gehabt, doch alle seien gut von Bernd Schmidt und Kalli Lehmann, die sich bereit erklärt hatten, die Jugendfeuerwehr zu übernehmen, vorbereitet worden. In der Einsatzabteilung sind nach Angaben von Thiele derzeit 24 Männer und Frauen aktiv. Und auch eine Kinderfeuerwehr gibt es in Sudershausen.

Zu den größten Einsätzen in der 90-jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Sudershausen zählen ein Wohnhaus- und ein Scheunenbrand 1992, eine Garagenexplosion 2003 und mehrere Unwettereinsätze 1977, 1981 und 1989. 1966 platzte bei einem Tankwagen der Tank und 7500 Liter 32prozentige Schwefelsäure gelangten in den Beverbach, so Thiele. Laut Aufzeichnungen habe dies ein Fischsterben zur Folge gehabt, „welches sich bis in die Leine ausbreitete, woraufhin in Hannover das Trinkwasser gesperrt werden musste.“

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