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Konzept für Drei-Kronen-Areal vorgestellt

Hardegsen Konzept für Drei-Kronen-Areal vorgestellt

Wie die künftige Nutzung des Drei-Kronen-Areals an der Göttinger Straße aussehen soll, ist jetzt im Sanierungsbeirat vorgestellt worden. Das Konzept sieht Wohnen und Gewerbe in drei Gebäudeteilen vor. Geschätztes Investitionsvolumen: rund 4,5 Millionen Euro.

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Neue Bebauung geplant: Drei-Kronen-Areal mit Blick auf Rathaus (Mitte) und Kreissparkasse, beides markante Gebäude am Kreisel.

Quelle: Peter Heller

Hardegsen. Die Stadt ist zurzeit Eigentümer des 3280 Quadratmeter großen Grundstücks, auf dem früher das Hotel Drei Kronen stand. Das Areal liegt innerhalb des Sanierungsgebietes „Vor dem Tore“. In dessen Rahmenplan war das frühere Hotelgebäude noch als „besonderes stadtbildprägendes Gebäude“ ausgewiesen, erläuterte Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) den Vertretern des Sanierungsbeirates am Donnerstagabend die Vorgeschichte. Aufgrund des schlechten baulichen Zustands wurden die Gebäude aber abgerissen. Den Fortgang der Abbrucharbeiten bezeichnete Kaiser als „nicht befriedigend“, denn es gebe Diskrepanzen wegen des alten Kellergewölbes.

Unabhängig davon sei die künftige Nutzung des Drei-Kronen-Areals in mehreren Sitzungen Thema im Ausschuss 2030 gewesen. Dort sei intensiv darüber beraten worden, wobei ein Wettbewerbsverfahren aus verschiedenen Gründen verworfen worden sei, so Kaiser.

Das Northeimer Architekturbüro Albrecht und Weisser hat einen Bebauungsentwurf erarbeitet, der modellhaft eine Neubebauung des Areals zwischen Ombibusbahnhof, Göttinger Straße, Mühlenstieg und der Espolde vorschlägt. Weil es für diesen Bereich keinen Bebauungsplan gebe, müsse sich eine Bebauung in die prägende Umgebung mit Rathaus und das markante Gebäude der Kreissparkasse einfügen. Diese sollen mit dem freistehenden, dreieinhalbgeschossigen Hauptgebäude auf dem Drei-Kronen-Areal einen Dreiklang bilden.

Der Giebel soll in Richtung Süden ausgerichtet sein und ein Spitzdach bekommen. Im Süden an der Göttinger Straße und zum Busbahnhof hin, schließt sich dem Planentwurf zufolge ein dreigeschossiges Gebäude mit Pultdach an. Dieses soll wiederum mit einem im Norden des Areals geplanten, reinen Wohngebäude verbunden sein. Stellplätze sehen die Planer entlang der Espolde vor. Alle drei Gebäudeteile bilden einen Innenhof. Laut Kaiser soll auf dem Areal zu 70 Prozent Wohnen und zu 30 Prozent Gewerbe entstehen. Geplant ist, dass die Stadt das Areal an einen Investor veräußert, der das Gebiet entsprechend der Vorgaben entwickeln soll. Es soll eine Bauverpflichtung vertraglich festgelegt werden, so Kaiser, damit „zeitnah gebaut wird“. Auch die Eckpunkte der Planung, wie Dimension und Ausrichtung der Baukörper und Wohn- und Gewerbeanteil sollen vorgegeben werden.

Der Bebauungsentwurf wird auch in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bau am Montag, 18. April, vorgestellt. Beginn ist um 18.30 Uhr im Musikraum der Grundschule Hardegsen, Am Gladeberg 5.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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