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Konzepte für ungenutzte Immobilien

Fachwerkfünfeck Konzepte für ungenutzte Immobilien

Mit Hann. Münden und Einbeck haben zwei der fünf Kommunen des Fachwerkfünfecks inzwischen bereits leerstehende oder ungenutzte Immobilien benannt, für die im Rahmen des Projektes ein Modernisierungs- oder Umnutzungskonzept erstellt werden soll.

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Altes Rathaus in Einbeck

Quelle: r

Hann. Münden/Einbeck. . Der Zusammenschluss der Städte Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode zum Fachwerkfünfeck wird vom Bundesbauministerium im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. Fachwerkmanagerin Anna Laura Ulrichs erläutert, dass auf Basis der Modernisierungsplanung, die für die sogenannten Konzeptimmobilien erstellt werden, Investoren oder Partner für die Umsetzung gefunden werden sollen.

Barocke Fachwerkkonstruktion hinter unscheinbarer Fassade

Für die Stadt Hann. Münden wurde das Haus Lohstraße 12 als sogenannte Konzeptimmobilie ausgewählt. Hinter dem äußerlich unscheinbaren Haus im Besitz der Immobilien- und Vermietungsgesellschaft Hann. Münden (IVM) verberge sich eine barocke Fachwerkkonstruktion, die im Klassizismus aufgestockt und umgebaut wurde. Die Fassade sei komplett überformt und verputzt worden, das Ladengeschäft im Erdgeschoss stehe leer. Mit dem Modernisierungskonzept sollen Entwicklungsmöglichkeiten für das Objekt aufgezeigt werden, „um es wieder dauerhaft und vollständig zu nutzen“, heißt es in einer Mitteilung des Fachwerkfünfecks. Außerdem soll ein umfangreicher Wasserschaden beseitigt und das Gebäude als Musterhaus energetisch nach Effizienzhaus-Denkmal-Standard saniert werden. Ergebnisse des Konzepts werden Anfang Oktober erwartet.

In Einbeck hofft man auf barrierefreie Erschließung

In der Stadt Einbeck wurde das Alte Rathaus und die Ratswaage ausgewählt, denn die gegenwärtige Nutzung des historischen Gebäudes sei vergleichsweise gering. Man erhofft sich hier ein Nutzungs- und Erschließungskonzept, das eine möglichst barrierefreie Erschließung aller Etagen aufzeigt und Vorschläge für eine sinnvolle künftige Nutzung der Räume macht. Darüber hinaus bedürfe das historische Kellergewölbe einer grundlegenden Sanierung. Auch hier sollen die Modernisierungsvorschläge im Oktober präsentiert werden.

In Northeim befinde man sich für die Gebäude Schaupenstiel 16 und 18 derzeit „im Vergabeverfahren“, so Ulrichs, für eine Immobilie in Osterode soll noch in diesem Jahr die Planung beginnen und in Duderstadt werde das 2017 der Fall sein.

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