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Schüler restaurieren Trecker

Schulbauernhof in Hardegsen Schüler restaurieren Trecker

24 Schüler aus Gifhorn haben in der Wolfsburger Autostadt einen 54 Jahre alten Trecker restauriert. Jetzt wurde die Landmaschine seinen Besitzern auf dem Internationalen Schulbauernhof in Hardegsen übergeben.

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Gruppenbild zur Übergabe des restaurierten 54 Jahre alten Treckers an den Internationalen Schulbauernhof in Hardegsen.

Quelle: Höppner

Hardegsen. Seit Ende März hatten Schüler der Berufsbildenden Schule II in Gifhorn, im Zuge einer Kooperationen zwischen der Autostadt Wolfsburg und dem Hardegser Schulbauernhof, an dem Trecker aus dem Jahr 1962 geschraubt, montiert und lackiert. Unter fachkundiger Anleitung wurde das Gefährt in der voll ausgestatteten Werkstatt des „ZeitHaus“ in der Autostadt in seine Einzelteile zerlegt und restauriert. Die Arbeit sei „mal was anderes“ und „vielseitig“ gewesen, sagt der 16-Jährige Marten Schmidt. „Da haben wir noch richtig schweißen gelernt“, erzählt er. Für Laurenz Post standen vor allem „Teamwork und neue Erfahrungen“ im Vordergrund des Projektes.

Die Idee habe sich an der Bildung für nachhaltige Entwicklung orientiert, sagt Michael Pries, Leiter der inszenierten Bildung der Autostadt. Seit zwei Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Internationalen Schulbauernhof und der Autostadt. „Die Schüler sollen von allen Einrichtungen profitieren“, es gehe darum, „Themen praxisorientierter nahezubringen“, meint Pries und sagt: „Wichtig ist die Botschaft an die Schulen.“

Axel Unger, Geschäftsführer des Bauernhofes, freute sich über die neue Funktionalität des alten Treckers: „Mobilität verbessert pädagogisch landwirtschaftliche Arbeit in erheblichem Maße.“ Außerdem hätte der Hof sich „die Instandsetzung überhaupt nicht leisten können.“ Fast fünf Jahre stand das Fahrzeug unbenutzbar auf dem Hof und sei nun eine Bereicherung inhaltlicher Art. Auf dem Schulbauernhof wird „mit Zeit und Muße mit den Kindern gearbeitet“, sagt Unger. Während eines fünftägigen Aufenthaltes können Lehrer mit ihren Schulklassen jeder Altersstufe das Leben auf dem Bauernhof kennenlernen. Das Niedersächsische Kultusministerium unterstützt das Projekt, indem Lehrer abgestellt werden und die Zeit auf der rund 5000 Quadratmeter großen Hofstelle als Unterrichtszeit angerechnet wird. vah

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