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Kundgebung von „Frauen gegen Rechts“

Veranstaltung in Lindau Kundgebung von „Frauen gegen Rechts“

Um die Rolle von Frauen in der rechten Szene dreht sich eine Kundgebung des „Bündnisses Bunt statt Braun Katlenburg-Lindau“ am Sonntag, 22. Mai, um 15 Uhr auf dem Marktplatz in Lindau. Gastrednerin bei der Kundgebung unter dem Motto „Frauen gegen Rechts“ ist die Duderstädterin Doris Glahn.

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Doris Glahn

Quelle: r

Lindau. Die stellvertretende Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Göttingen will darauf eingehen, wie der Zulauf von Frauen in rechtspopulistische Kreise verhindert werden kann. In der Ankündigung des Bündnisses wird Michaela Kötting zitiert, die Forschungsarbeit zu diesem Thema betreibt: „Die strategische Unterwanderung aller gesellschaftlichen Bereiche ist zu einer Hauptaufgabe geworden , und Frauen eignen sich dafür besonders.“

Die Rolle der Frau werde in rechtsextremen Kreisen bis hin zur AfD im Wesentlichen als Gebärerin, Hausfrau und Mutter gesehen, sagt Lore Exner vom Bündnis. In der Neonaziszene würden Frauen als harmlos und friedfertig gelten, könnten aber genauso rassistisch, radikal und gewaltbereit sein wie Männer. Frauen aus der rechten Szene würden Tagesstätten eröffnen, sich als Elternbeiräte wählen lassen oder Kinderfeste organisieren, ihre Wertvorstellungen an den Nachwuchs weitergeben.

Die AfD beklage in ihrem Programm die angebliche „Diskriminierung der Vollzeitmutter“ und strebe die Rückbesinnung auf dieses Lebensmodell an. „Alle, die dieses Frauen- und Familienbild nicht teilen, sind dazu aufgerufen, nach Lindau zu kommen, um zu zeigen, dass ein partnerschaftliches, humanes und demokratisches Familien- und Gesellschaftsbild die bessere Alternative ist“, sagt Exner.

„Wir alle müssen dafür sorgen, dass nicht noch mehr Menschen beginnen, mit rechtsextremen Gruppierungen zu sympathisieren oder sich ihnen gar anzuschließen“, ergänzt Glahn: „Wir müssen dem Alltagsrassismus entschieden entgegentreten.“ku

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