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Landeanflug auf Nest

Wolbrechtshausen Landeanflug auf Nest

Während im Eichsfeld die schwarz-weißen Zugvögel sich bereits häuslich niedergelassen haben, sind in Wolbrechtshausen die Störche erst am Montag dieser Woche gelandet - sehr zur Freude der Dorfbewohner.

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Störche am Himmel über dem Wolbrechtshäuser Teich schwebend.

Quelle: Christina Hinzmann

Wolbrechtshausen. Es sei toll, dass wohl auch in diesem Jahr das Nest am Dorfeingang nahe des Teiches von den Zugvögeln angenommen werde, sagt Wilfried Woyde, einer der drei Storchpaten der drei Jungvögel, die voriges in Wolbrechtshausen geschlüpft und groß geworden sind.

Schon im vergangenen Jahr seien die Störche später als ihre Artgenossen dran gewesen, berichtet Ortsbürgermeister und ebenfalls Storchpate 2015 Werner Thiele. Das liege daran, dass es sich um Ostflieger handle. Das sind Tiere, deren Zugroute über die Ukraine und die Türkei nach Afrika führt. Da diese Route gegenüber jener der Westflieger via Frankreich und Spanien länger ist, seien die Wolbrechtshäuser Störche länger unterwegs.

Thiele hat die Tiere bereits bei der Paarung beobachtet, und auch, wie sie sich das Nest herrichten. Vermutlich handle es sich um das Männchen, das schon 2015 in Wolbrechtshausen war. Diesmal habe er aber wohl ein anderes Weibchen im Schlepptau gehabt. Thiele und Woyder hoffen, dass es auch 2016 wieder Jungstörche in Wolbrechtshausen geben wird. Für die sollen dann wieder Paten im Ort gefunden werden. Damit sich keine Waschbären am Storchengelegen vergreifen, sei kürzlich erst am acht Meter hohen Masten, auf dem sich das Nest befindet, ein Metallring angebracht worden.

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