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Kein Kandidat erreicht absolute Mehrheit

Landratswahl in Northeim: Stichwahl am 13. März Kein Kandidat erreicht absolute Mehrheit

Entscheidung vertagt: Bei der Landratswahl in Northeim am Sonntag hat keiner der drei Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht. Nun kommt es am 13. März zur Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten Astrid Klinkert-Kittel und Bernd von Garmissen.

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Die drei Kandidaten nach der Wahl: Astrid Klinkert-Kittel, Bernd von Garmissen (Mitte) und Jörg Richert.

Quelle: CH

Northeim.

Auf Klinkert-Kittel, die für die SPD antritt, entfielen dem vorläufigen Endergebnis zufolge 38,23 Prozent der Stimmen. Von Garmissen, der für die CDU ins Rennen geht, kam auf 35,64 Prozent. Der dritte Kandidat, der von der FDP unterstützte Einzelbewerber Jörg Richert, erreichte 26,13 Prozent der Stimmen – und schaffte damit mehr als einen Achtungserfolg. Dennoch ist er damit aus dem Rennen ausgeschieden um die Nachfolge des aus Gesundheitsgründen vorzeitig in den Ruhestand getretenen langjährigen Landrats Michael Wickmann (SPD). Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 40 Prozent.

Von Beginn der Auszählung an hatten sich die 52-jährige Klinkert-Kittel und der 49-jährige von Garmissen ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Anfangs lag der CDU-Mann noch knapp in Führung. Am Ende setzte sich Klinkert-Kittel allerdings knapp durch. Für eine absolute Mehrheit aber reichte es deutlich nicht, da auf den 48-jährigen Richert mehr Stimmen als erwartet entfielen.

„Ich freue mich über das hervorragende Ergebnis“, sagte Klinkert-Kittel. Sie bedanke sich bei allen, die sie in den vergangenen Wochen unterstützt hätten. Sie hoffe, diese Unterstützung nun auch in den zwei Wochen bis zur Stichwahl zu erfahren. Am guten Ergebnis von Richert könne man ablesen, dass die Wähler Fachkompetenz schätzten. Das sei ein Bereich, in dem auch sie punkten könne mit ihrer 30-jährigen Verwaltungserfahrung, sagte Klinkert-Kittel. „Deswegen ist mir vor der Stichwahl nicht bange.“ Sie rechne sich gute Chancen aus.
Er habe nach einem intensiven Wahlkampf ein sehr gutes, aber auch ausbaufähiges Ergebnis erzielt, sagte von Garmissen.

Vor allem in den Wahlbezirken, in denen die Wähler ihn gut kennen würden, habe er gepunktet. Bis zur Stichwahl müsse er nun auch die Wähler in den Bereichen des Landkreises überzeugen, wo er noch nicht so gut bekannt sei. Dann könne er am 13. März auch gewinnen. Das Ergebnis von Richert sei „sehr anerkennenswert“. Er wolle nun dessen Wähler von seiner Kompetenz überzeugen, erklärte von Garmissen.
Richert sprach von einem „beachtlichen Ergebnis“, das er erzielt habe. „Und das als Einzelkämpfer.“ Er habe deutlich weniger  Wahlkämpfer gehabt als die beiden anderen Kandidaten. Ob er nun seinen Wählern vorschlagen werde, Klinkert-Kittel oder von Garmissen zu unterstützen, darüber wolle er erst einmal „zwei Nächte schlafen“.

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