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Landrätin Klinkert-Kittel vereidigt

Northeim Landrätin Klinkert-Kittel vereidigt

Die neue Landrätin des Landkreises Northeim, Astrid Klinkert-Kittel, ist während der Kreistagssitzung am Freitag im Amt vereidigt worden. In ihrer Antrittsrede vor dem Gremium kündigte sie eine Politik der Transparenz und Offenheit an.

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Vereidigung der neuen Northeimer Landrätin (von links): Astrik Klinkert-Kittel, Kreistagsvorsitzender Peter Taupe und stellvertretende Landrätin Gudrun Borchers.

Quelle: be

Northeim. Klinkert-Kittel (parteilos) sagte, sie habe „ein gut bestelltes Haus“ übernommen. Die Landrätin bezeichnete den Kreis Northeim als „hervorragenden Wirtschaftsstandort“. Die Standortqualitäten des Kreises gelte es weiter auszubauen, denn „wir dürfen uns nicht auf dem bisher Erreichten ausruhen“. Nach einer Analyse der gegenwärtigen Situation wolle sie eine Prioritätenliste und einen Zeitplan aufstellen und mit den finanziellen Möglichkeiten in Einklang bringen. Wichtig seien die Vernetzung der Kreisgemeinden untereinander, aber auch des Landkreises Northeim mit seinen Nachbarkreisen, denn man stehe im Wettbewerb der Regionen. Es komme darauf an, so Klinkert-Kittel weiter, die Bürger bei bedeutenden Entscheidungen frühzeitig einzubinden und mitzunehmen.

Bei ihrem ersten Bericht aus dem Kreisausschuss, der am Montag tagte, informierte die Landrätin unter anderem über die ablehnende Stellungnahme zu den Plänen, in Göttingen zwei Möbelmärkte mit zusammen 14 500 Quadratmetern Verkaufsfläche zu ermöglichen. Die Ausschreibungen für den flächendeckenden Breitbandausbau im Landkreis laufen, teilte Klinkert-Kittel weiter mit. Inzwischen hätten auch alle Kommunen die vertragliche Vereinbarung zur Finanzierung unterzeichnet.

Die Themen Lärmschutz an der Autobahn 7 bei Parensen und Barrierefreiheit am Bahnhof Nörten-Hardenberg - beides Anträge der CDU-Fraktion, sollen in den Fachausschüssen beraten werden. Lärmbelastung betreffe nicht nur Parensen, meinte Simon Hartmann (SPD). Zur Barrierefreiheit seien bereits in der Vergangenheit Debatten geführt worden. Irnfried Rabe (FDP) wies auf den großen Sanierungsbedarf der Bahn hin: „Gut Ding will Weile haben.“

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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