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Pflanzentage in alter Schlossgärtnerei

Auch Sonntag Pflanzentage in alter Schlossgärtnerei

„Wir wollen unsere alte Schlossgärtnerei wieder mit Leben erfüllen“, sagt Maja von Hardenberg. Am diesem Sonnabend und Sonntag finden dort von 10 bis 18 Uhr zum ersten Mal Majas Pflanzentage statt. Rund 25 Austeller präsentieren sich auf der großen Wiese am Rande des Gräflichen Landsitzes.

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Frühlingsblumen in Nörten-Hardenberg.

Quelle: Heller

Nörten-Hardenberg. Malerisch liegt die Wiese am Sonnabendvormittag im Sonnerschein. Besucher schlendern über das große Gelände. 160 Rosensorten stellt dort etwa der Hamburger Garten- und Landschaftsarchitekt Herwyn Ehlers aus. „Schneiden Sie Ihre Rosen nur im Frühjahr und nach der ersten Blüte“, rät er während eines Vortrags. Ein Schnitt im Herbst oder Winter mache die Pflanzen dagegen anfällig für Pilze und die Kälte.

Gegen den Artenrückgang

Für Stauden und Gehölze aus dem Bioanbau wirbt Jörg Rauch aus Brüggen bei Alfeld an. Der studierte Gartenbauer hat 2002 den elterlichen Betrieb in fünfter Generation übernommen und nach den Vorgaben des Ökoverbands Naturland umgestellt.

„Ich will was gegen den Artenrückgang tun“, erklärt er. Bei ihm gibt es unter anderem kanadische Sumpfrosen zu kaufen. Auch eine süße und winterharte Feige hat er im Angebot, die sein Vater einst gezüchtet hat und sich dann schützen ließ.

Offen für alle Frauen

„Wir nehmen nicht nur Bäuerinnen auf“, stellt Helga Hessing vom Landfrauenverein Nörten-Hardenberg klar. Offen für alle Frauen im Dorf seien die Angebote. Vorträge und Kurse organisierten sie, sagt Hessing. Da lernen die Teilnehmerinnen zum Beispiel, wie sich aus alten Jeans Taschen anfertigen lassen. Zu den 110 Mitgliedern zählt auch die Großmutter von Maja von Hardenberg.

Auf dem ganzen Gelände zu hören sind die Hähne, die der Kleintierzuchtverein Nörten-Hardenberg präsentiert. Mike Grove zeigt die Kaninchenrasse Deutscher Widder. Seit drei Jahren züchtet er die wuchtigen, bis zu 7,5 Kilogramm schweren Tiere mit den breiten, herabhängenden Ohren. 60 Tiere zieht er pro Jahr groß. Die meisten verkauft er. „Kaninchen kommt bei uns selten auf den Tisch“, betont er.

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